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gestellt und verfochten, dass nur die Zeichnungendes Lyoner Todtentanzes (die sich im Original einer un-verbürgten Angabe zufolge in Petersburg befinden sol-len 94 ) von Holbein selbst herrühren, die Holzschnittedagegen von einem oder verschiedenen Formschneidernvon Profession, und zwar vorzugsweise von Hans Lu-tzelburger, dessen Monogramm man in der auf demBilde der Herzogin 95 angebrachten Chiffre h, zu er-kennen glaubte. Ja, Douce ging so weit, Holbein jedenAntheil auch an der Erfindung und Zeichnung des nachihm benannten Todtentanzes abzusprechen 96 , indem ersich besonders auf eine Dedikation der Verleger an Je-hanne de Touszele vor der ersten Ausgabe von 1538stützte, wo von dem Tode des Künstlers die Rede ist.Doch suchte schon Ottley 97 darzuthun, dass diese fürHolbein allerdings 16 Jahre zu früh kommende Todes-nachricht nicht auf den Zeichner, sondern nur auf denFormschneider zu beziehen sei, und noch wahrscheinli-cher ist es am Ende, dass sie nur fingirt wurde, um diefrostige Witzelei, dass der Tod den Künstler aus Rachegeholt habe, anzubringen 98 . Der gründliche und ge-schmackvolle Kunstkenner von Rumohr hat Douce'sBehauptung durch Gründe widerlegt, die, wie uns scheint,nichts zu wünschen übrig lassen ". Keiner der gering-