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Eher als in der griechischen und römischen Vorzeitmöchte der Ursprung des T o dten tanz es im Morgen-lande zu suchen sein. Dafür spricht Avenigstens dieBenennung Danse Macabre unter welcher die bildli-chen Darstellungen dieses Tanzes als Zierden der Kirch-hofsmauern in Frankreich lange vor der Erfindungder Buchdruckerkunst bekannt waren. Früher wurdenach einem, zuerst, wie es scheint, gegen das Ende des15ten Jahrhunderts aufgekommenen lrrthum, den späterder Polyhistor Melchior G o 1 d a s t durch seine Autoritätbekräftigte 42 und den noch der gelehrte Joh. Alb. F a-bricius, wie auch Jöcher und selbst Rotermund theil-ten 43 , jenes Wort von einem vermeinten deutschen Poe-ten Macaber hergeleitet, der die ältesten Verse zumTodtentanz gemacht haben sollte, in der That aber n i eexistirte. Eben so irrig wäre es, bei dem Wortean einen provengalischen Troubadour Marcabres zudenken, der auch mit dem Todtentanz nichts zu schaffenhatte 44 , oder es, wie Andre thaten, aus zwei, nicht an-gegebenen griechischen Wörtern zusammensetzen zuwollen, wovon auch, ausser /lazaotog etwa, schwer zuerrathen, welche es sein sollten 45 , oder es gar mit Vil-laret 46 aus dem Englischen von make und breake her-zuleiten, eine Etymologie, die Douce (p. 30 sq.) mit Recht