504Zeit, der erste Monat des Mondenjahres mit dem erstenTage des Sonnenjahres, mit welchem dieser Zeitabschnittanhob, wieder zusammen treffen muß.Dieser Zeitabschnitt wird in unsern Kalendern durchdie güldene Zahl bezeichnet, welche neunzehen Jahrebefaßt, binnen welchen also zweihundert fünf und dreißigMonden=Monate, mit zweihundert acht und zwanzig Son-nen=Monaten, in Hinsicht der Zeit, vollkommen gleichsind. Um nun diese Monden=Monate mit den Sonnen-Monaten auszugleichen, ist man genöthiget, in dem Lau-fe eines Cyklus von neunzehen Jahren, sieben Jahre zudreizehn Monden=Monaten anzunehmen, was durch Ein-schaltung eines Monden=Monats am Ende des dritten,sechsten, achten, elften, vierzehnten, siebenzehnten undneunzehnten Jahres des Cyklus geschiehet; daher denn auchdiese Jahre aus demselben Grunde, Einschalte=Jahregenannt zu werden pflegen, statt daß die andern gewöhn-liche Jahre heißen. Diese Einschaltung findet allemal nachdem Monden Adar, dem letzten des religiösen Jahres,Statt; und dieser angefügte Monden heißt Veadar oderder zweite, verdoppelte Adar.Wir machen hier aber darauf aufmerkſam, daß derhebräische Cyklus mit dem der güldenen Zahl nicht derselbeist, er macht eine Differenz von drei Jahren aus, die zubemerken von großem Nutzen ist, will man anders die nurertheilte Regel über die Hinzufügung des dreizehnten Mon-dens in Anwendung bringen. Bei den Hebräern ist alsodas Jahr 1820 das dreizehnte ihres Cyklus, da es doch,nach der güldenen Zahl, das sechszehnte ist; um sich alsomit der Art und Weise des Zählens bei den Hebräern zuverständigen, müssen nach der güldenen Zahl, das erste,dritte, sechste, neunte, elfte, vierzehnte und siebenzehnte,als Einschalte=Jahre angenommen werden.Wir wollen daher in nachfolgender Tafelnreihe, die bisan das Ende dieses Jahrhunderts reicht, darthun, wie diemaurerischen Monate, nach diesem Systeme, mit den Son-nen-Monaten zusammen stimmen.
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Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
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