Druckschrift 
Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
Entstehung
Seite
169
Einzelbild herunterladen
 

###

169Zwischen den Spitzen des Zirkels sind die Zahlen 3, 5, 7und 9. Auf diesem Piedestal ist der cubische Stein gestellt.(S. Taf. VIIII, X, XI und XII.)In Süd, gegen die Mitte des Saales, steht ein vier-eckiger Tisch, dessen Gesimse vergoldet ist; auf demselbenliegen, in zwei Reihen oder Haufen, die zwölf Schau-brote; über jedem Haufen ist eine Räucherpfanne, worinWeihrauch dampft. Zwischen den beiden Brothaufen befin-den sich ein Napf und eine Maurerkelle von Gold; in demNapfe ist eine nach Vorschrift zubereitete Mischung. Aufdemselben Tische stehet noch eine mit Wein angefüllte Schale,und Ein Brot.In Nord, dem Tische mit den Schaubroten gegen über,ist ein Altar, genannt der Opferaltar, auf welchem ei-ne Art liegt.In West, erblickt man ein mit Wasser gefülltes großesFaß oder Kufe; Stufen sind angebracht, um bis an dessenRand hinauf steigen zu können; auf dem obersten Tritt isteine Bank zum Sitzen, um sich in dem Fasse die Füße wa-schen zu können.Sieben und zwanzig Lichter erleuchten den Saal, undsind in die drei folgenden Gruppen vertheilt: im Mor-gen, nach der Mittagseite zu, ist eine Gruppe von neunLichtern, die ein Dreieck bilden; im Abend, bei dem er-sten Aufseher, ist eine zweite Gruppe, sie formirt durch achtLichter einen Rundkreis und das neunte ist mitten inne;endlich, bei dem zweiten Aufseher, die dritte Gruppe mitsechs und drei Lichtern, in zwei Reihen.Beim Anfang der Aufnahme wird der Glanz dieserLichter durch Transparents, die eine jede Gruppe umge-ben, verringert.Die dritte Kammer ist der Tempel in seinerVollkommenheit. Sie stellt den vollendeten Tempelvor. Man trifft darin dieselben Gegenstände an, wie inder zweiten Kammer, ausgenommen das Piedestal das dencubischen Stein trägt. Also könnte man, streng genom-