145schwarze Schärpe, als Gurt getragen, mit silbernen Fran-gen. Ein Dolch mit einem Griff von Elfenbein und Eben-holz ſteckt in dem Gurte.Ein herunter geschlagener Hut; vornher an dem Auf-schlag eine Sonne in silbernem Grunde, mit goldenen Strah-len. Im Mittelpunkte der Sonne ist ein Auge gemalt;die Sonne selbst zwischen den Buchstaben N.“. A.“.Die städtische Kleidung der Ritter muß schwarz seyn;sie tragen (außer dem Gurt, der sonst roth ist) ein schwar-zes Ordensband als Schärpe, von der Linken zur Rechtengehend, an welchem untenher ein Dolch befestiget ist. Vorn-her auf dem Ordensbande sind zwei deutsche Kreuzeroth gestickt; so auch ein zweiköpfiger Adler mit den Buch-staben C. K.“, H.“, welche in Silber gestickt sind.Man kann dieß Ordensband auch in geschlungenemKreuz tragen; es muß schwarz seyn und auf jeder Seiteein in Roth gesticktes deutsches Kreuz haben.Ein Schurzfell hat gar nicht Statt.In einigen Areopagen gehen die Ritter in der altenTracht der Tempelritter; sie sind gestiefelt, geharnischt undbehelmt; diese gehören zur alten und stricten (strengen)Observanz.Der Schmuck besteht in einem roth emaillirten deut-schen Kreuze, das als Bischofsmäntelchen getragen oder imKnopfloche auf der linken Seite befestiget ist.Anstatt dieses Schmuckes, kann man auch ein email-lirtes Kreuz, das ausdrücklich für diesen Orden gemachtist, tragen; in der Mitte desselben ist ein perlenmutternerMedaillon; auf dessen einer Seite erblickt man die Buch-staben J.:. M.:. und auf der andern, einen Todtenkopf, mitquer durchgehendem Dolch.Einige Areopagen haben auch, einen zweiköpfigenschwarzen Adler, der eine Krone trägt und mit seinen Klau-en einen Dolch hält, als Schmuck aufgenommen. (S. Taf.XVIII, Fig. 1 und 2.)Wenn ein Ritter Kadosch in den niedern Logen arbei-tet, so kann er sich von diesem Costüm dispensiren, und
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Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
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