Druckschrift 
Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
Entstehung
Seite
137
Einzelbild herunterladen
 

157zeichen. — Mit beiden Armen, die Hände in die Höhe,bildet man ein St. Andreaskreuz auf der Brust.Allgemeine Berührung. — Man ergreift sichbei dem äußersten Gelenk des Zeigefingers an der rechtenHand, und spricht, der Erste: ne, der Zweite: ka. Nungeht man auf das äußerste Gelenk des kleinen Fingers über;der Erste spricht dabei: mah; der Zweite, das ganze Wortzusammen stellend, spricht: nekamah.Schritt.Auf dem Grundriß des Kreuzes von Jerusalem, durchdrei Lehrlings=, drei Gesellen= und drei Meisterschritte.Alter.Das Viereck von Neun, Ein und achtzig Jahr.Klopfen.Neun Schläge, durch zwei, drei und vier:11—111—1111Stunden der Arbeit.Für die Oeffnung: voller Mittag.Für den Schluß: Eintritt der Nacht.Bekleidung.Ein rother Rock.Ein ponceaurothes Ordensband, als Schärpe getragen.Am Ende desselben ist der Schmuck mit einer Rosette aushochgrünem, mit rothen Schnürchen eingefaßtem Bande be-festigt.Trägt man das Ordenszeichen als wie ein Bischofs-mäntelchen, ist es grün mit rothen Schnüren eingefaßt.Ein Gurt von weißer Seide mit goldenen Frangen.Der Schmuck besteht aus einem Zirkel in drei Trian-geln, die in einem einzigen eingeschlossen sind. Unter demgroßen Triangel ist ein umgekehrtes Winkelmaß; in derEcke des Winkelmaßes steht ein Dolch.Trägt man das Ordenszeichen als Bischofsmäntelchen,so besteht der Schmuck aus einem St. Andreaskreuz, überwelchem eine geschlossene Krone ist. Im Mittelpunkt undüber dem Kreuzstocke, ist ein Tannzapfen oder ein I in ei-