Druckschrift 
Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
Entstehung
Seite
38
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58und in dieser Lage läßt man sich das Paßwort geben. Dannwird der Daumen auf das erste Gelenk des Mittelfingersgerückt, wobei ihm das Maurerwort abgefordert wird.In einigen Logen wird der Griff auf dem zweiten Ge-lenk des Zeigefingers gegeben; es ist aber falsch.Schlag.Fünf gleiche Schläge:Beim Händeklatschen pflegt man es, wie in der Lehr-lingsloge zu machen; dieß rührt aber daher, weil man sichdie fehlerhafte Fertigkeit es durch drei Mal drei zu thun,angewöhnt hat; in eigentlicher Ordnung darf es nur fünfMal geſchehen.Schritt.Erst die drei Lehrlingsschritte; dann folgen zwei andereschräge, so, daß man mit dem rechten Fuß auf die rechteSeite vorwärts ausschreitet und den linken Fuß nachzieht,hernach mit dem linken Fuß links vorwärts und den rechtenFuß nachzieht. (S. Tafel V. Fig. 2.)Im Verfolg der Aufnahme, macht der Aufzunehmendefünf Reisen. Die erste, mit dem Hammer und dem Meißel;die zweite, mit dem Zirkel und dem Winkelmaß; diedritte, mit der Zange und dem Lineal; die vierte, mit demWinkelmaß und dem Lineal; die fünfte endlich, mit freienHänden.Alter.Fünf Jahr.Zeit der Arbeit.Von Mittag bis Mitternacht.Bekleidung.Ein Schurzfell von weißem Leder, mit herunter gehen-der Klappe.Paßwort.Schibboleth, hebr. אגם, Kornähre (B. d.Richt. XII. 6.) das man so übersetzt: Zahlreich wieKornähren.