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Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich üblichen Gebräuche der Maurerei worin die Ableitung u. Erklärung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf.
Entstehung
Seite
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54Die Bänke an den Seiten, auf welchen die Brüdersitzen, heißen Colonnen.Zeichen.1) Man formt mit der rechten Hand ein Winkel-maß, dadurch, daß der Daumen in die Höhe steht, dieandern Finger fest, gerade ausgestreckt sind, legt die sogestaltete Hand an den Hals. Von dieser Stellungheißt es: man sei in Ordnung.2) Man ziehet diese Hand horizontal nach der rech-ten Seite, und läßt die Hand längs des Körpers her-ab fallen; auch dieß bildet ein Winkelmaß.Berührung (oder Griff).Man faßt denjenigen, den man als Bruder aner-kennen will, bei der rechten Hand und drückt ihm mit derSpitze des Daumens das erste Gelenk des Zeigefingers;man verlangt von ihm das Wort; als Antwort wirddasselbe auf die, den Eingeweihten allein bekannte, ge-heimnißvolle Weise gegeben.Schlag (Klopfen).Drei gleiche Schläge:Bei Genehmigungen, oder beim Applaudiren klatschtman dreimal in die Hände; beim dritten Male klopftman zugleich mit der Spitze des rechten Fußes, den manein wenig in die Höhe zog, ohne jedoch das Fußblattvom Boden abgesondert zu haben, die Erde; man ruftnachher drei Mal Huzza (Aussprache: Husse'h) **)*) Man begeht einen großen Fehler, wenn man bei der Oeff-nung oder dem Schlusse einer Lehrlingsloge, dreimal dreiSchläge thut. Man darf mit dem Hammer nur dreimalschlagen, und bei dem Applaudiren mit den Händen nurdreimal klatschen.**) Dieß Wort rührt aus England her, und deßhalb ist auchdie Rechtschreibung und Aussprache desselben so verschieden;es wird als Freudensbezeigung gebraucht und entsprichtdem lateinischen Vivat. Die alten Araber bedienten sichdes Wortes Uzza bei ihren Beifallsbezeigungen; in ihrerSprache ist dasselbe auch Einer der Namen Gottes.