472fielen mehrere Gefechte vor. Doch wurden die Franzosenzuletzt über die Rhone zurückgedrängt, und ein Waffenstillstandmachte den kriegerischen Auftritten ein Ende.Die Theilnahme der Schweizer und Spanier am Kriegebeschränkte sich fast nur auf einige Märsche über die franzö-sische Grenze, und beide Nationen kehrten bald in ihre Länderzurück.§. 5.Trotzdem, daß Ludwig XVIII. der Schützling undFreund der verbündeten Monarchen war und den ThronFrankreichs wieder einnahm, kam der Friede mit Frankreichso rasch nicht zu Stande und obschon nach der Besetzung vonParis der eigentliche Krieg aufgehört hatte, so ward derFestungskrieg noch bis in den September fortgesetzt. Frank-reich war noch immer in Parteien zerspalten und das Heerhing größtentheils fest an Napoleon. So vertheidigten denndie Commandanten der Festungen dieselben meistens hartnäckig,die Verbündeten jedoch ließen sich durch die freundlichen Ver-hältnisse mit dem König nicht abhalten, die Festungen ernstlichzu belagern.Bei dem Aufbruche nach Frankreich nach der Schlacht beiBelle=Alliance hatte das englische Heer die Berennung derFestungen auf dem linken Ufer, das preußische die der Festplätzeauf dem rechten Ufer der Sambre übernommen.Das englische Heer gewann die Festungen Valenciennesund le Quesnoi in der Mitte des August. Condé indessenkonnte es nicht erobern und besetzte es erst in Folge desallgemeinen Waffenstillstandes.Am kräftigsten betrieben die Preußen unter dem PrinzenAugust die Belagerungen. Avesnes war bereits am 22. Juni
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