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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
461
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461§. 8.Nach der Schlacht bei Ligny war Grouchy zur Verfol-gung der Preußen abgesandt worden, wie bereits erwähnt.Nachdem er dieselben vergebens in der Richtung nach Namurgesucht hatte, befand er sich am Abend des 17. in Gembloux.Von hier brach er am Morgen des 18. auf und wandte sichnach Wavre.Zu derselben Zeit marschirten die drei schon erwähntenCorps der Preußen von Wavre ab, nach Belle=Alliance. Dasdritte Corps, Thielemann, sollte den Nachtrab bilden,und gleichfalls nach Belle=Alliance gehen. Doch eben als esaufbrechen wollte, erschien Grouchy mit bedeutender Machtvor Wavre. Thielemann mußte jetzt diese Stadt, welcheden Weg nach Brüssel beherrscht, vertheidigen. Wavre liegtan dem Flüßchen Dyle. Dieses hat drei Uebergänge, einen beiWavre selbst, einen rechts, einen links von der Stadt. Diesewurden besetzt, während Thielemann den größten Theilseines Corps zum Rückhalt hinter Wavre aufstellte.DieFranzosen griffen alle drei Uebergänge an, bemühten sich jedochden ganzen Nachmittag vergebens, dieselben zu nehmen. Zwardrangen sie oft vor, gewannen die Brücken, wurden aber immerwieder zurückgeworfen. Etwas oberhalb Wavre, bei Limaleist noch ein Uebergang, der von den Preußen fast nicht besetztwar. Grouchy lenkte den Marsch seines Nachtrabs, der nochvon Gembloux heranrückte, nach diesem Puncte, bemächtigtesich ohne große Mühe dieses Ueberganges und gewann somitdas linke Ufer der Dyle, worauf er Front gegen den rechtenFlügel der preußischen Stellung machte. Ein Versuch derPreußen, ihn zu vertreiben, schlug fehl, denn die Nacht brachherein. Mit dem Beginn des folgenden Tages erneuerte sichder Kampf. Die Franzosen waren den Preußen bedeutend über-