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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
443
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445hin nach Quatrebras, mit dem Befehle, alles zu vertreiben,was er vom Gegner fände und so Wellington abzuhalten, zuBlüchers Hülfe herbei zu eilen. So weit Napoleons Plan.Blücher hatte am 15. das zweite und dritte Armeecorpsbei Sombref zusammengezogen, und das von Charleroi zurück-gedrängte erste Armeecorps aufgenommen. Das vierte Corps traferst am folgenden Tage in der Nähe des Schlachtfeldes ein.Wellington, der ohnehin seine Armee weit ausgedehnterstehen hatte, gab den Befehl zum Zusammenziehen derselbenweit später als Blücher und während Blüchers Heer schonbei Sombref in Schlacht=Ordnung stand, zog WellingtonsArmee erst von allen Seiten nach dem Puncte Quatrebras.Am 16. Mittags, kurz vor Beginn der Schlacht kam Wel-lington zu Blücher, besprach sich mit ihm und sagte: erwerde binnen 4 Stunden mit 50,000 Mann ihm zu Hülfe kommen.Allein er kam nicht, denn Ney verlegte ihm bei Quatrebrasden WegBlüchers Schlacht=Ordnung war darauf berechnet, daßdie verbündete Armee ihm zu Hülfe kommen und daß Bülow'sCorps auch noch zu rechter Zeit erscheinen werde. Da beides nichtgeschah, konnten auch seine Berechnungen nicht in Erfüllung gehen.Auf dem äußersten rechten Flügel der Preußen lagen dieDörfer St. Amand und la Haye, im Centrum das Dorf Ligny.Beide Dörfer wurden eigentlich als vorgeschobene Postenbetrachtet und das im Rücken derselben liegende Dorf Bry alsHauptstellung. Dennoch drehte der Kampf sich fast nur umdie erst genannten Dörfer. Das Centrum zog sich bis Som-bref, und von hier aus ging der linke Flügel in einem rechtenWinkel nach den Dörfern Tongrines und Tongrinelle. Aufdiesem Flügel erwartete man das Einrücken Bülow's, aufdem rechten das Wellingtons.