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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
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Seite
405
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405reichische Feldherr und der Vicekönig schlossen sogleich einenWaffenstillstand und später einen Vertrag, nach welchem alleBesitzungen der Franzosen in Italien den Oesterreichern übergebenwurden. Der Vicekönig selbst ging nach München zum Königvon Baiern, seinem Schwiegervater.§. 4.Was den Krieg in Spanien betrifft, so haben wir im 7. K.des 18. Kapitels gesehen, daß dieser schon im Jahre 1813 zumTheil auf französischen Boden getragen war, indem MarschallSoult von Wellingtons Heer nach Frankreich gedrängtworden und sich bei Bayonne und am Adour aufgestellt hatte.Besonders merkwürdig auf diesem Schauplatz des allgemeinenKampfes war der Umstand, daß hier zuerst eine Partei sichfür die Bourbons aussprach. Bekanntlich begünstigten dieEngländer diese vertriebene Königs=Familie vorzüglich und sogeschah es, daß schon Ende 1813 der Graf von Artois *)den französischen Boden betrat und sich im Lager der Engländeraufhielt, von wo aus er mit den Anhängern der Bourbons inFrankreich in Verbindung trat und allerhand Ränke anspann.Was den Ausgang des Krieges betrifft, so war der leichtvorauszusehen. Statt Verstärkungen zu erhalten, deren er sonothwendig bedurft hätte, mußte Soult von seinen Truppennoch zu Napoleons Heeren schicken, was nur immer mög-lich war. Dennoch vertheidigte er sich so brav gegen die fastdreifache Uebermacht seiner Gegner, daß Wellington nurlangsam vorwärts kam, der übrigens einen Theil seiner Thä-tigkeit darauf verwandte, die politische Stimmung des Volkesfür die Bourbons zu gewinnen.*) Später Karl X.