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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
358
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353und nahmen vor Fère Champenoise eine zweite, ziemlich guteStellung. Allein auch hier konnten sie sich nicht halten, undmußten, den wiederholten Angriffen der Verbündeten weichend,wieder zurück bis hinter Fère Champenoise. Sie stellten zurDeckung ihres Rückzugs mehrere Quarrées auf, allein dieWürtemberger sprengten dieselben und setzten ihre Verfolgungfort. Hinter Fère Champenoise hatten die Marschälle einedritte Stellung genommen. Von dieser aus unternahmen siesogar einen Angriff, der aber abgeschlagen wurde. Jedockwaren die verbündeten Truppen durch den langen Marsch unddas dauernde Gefecht so ermüdet, daß der Kronprinz keinenneuen Angriff unternehmen konnte, sondern sich begnügtedie feindliche Stellung mit grobem Geschütz beschießen zulassen.Die Franzosen hatten an 45 Kanonen und 100 Muni-tionswagen, außerdem 4000 Gefangene in den Kämpfen diesesTages verloren. Auch ihr Verlust an Todten und Verwun-deten war beträchtlich. Die Verbündeten hatten verhältnißmäßigwenig verloren.Während der Vortrab der böhmischen Armee die Marschällezurückschlug, war der Vortrab der schlesischen Armee vonChalons kommend auch auf den Feind gestoßen. Es waren dieDivisionen Pacthod und Amey, welche, 5000 Mann stark,gleichfalls zu Napoleons Heere stoßen wollten. Sie mar-schirten von Montmirail her und wollten sich rechts ab, nachVitry wenden, als sie auf den Vortrab des schlesischen Heersstießen. Blücher gab sogleich Befehl zum Angriff, der vonden Russen auf der Stelle ausgeführt wurde. Da hier aberauch nur Reiterei war, so konnten sich die Franzosen lang-und hartnäckig vertheidigen, während sie sich fortwährendzurückzogen. Sie suchten nach Fère Champenoise zu kommen,

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