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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
345
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545und sein Gepäck rückwärts abgezogen war. Als daher dieVerbündeten die Stellung vor der Stadt gebrochen, schon eineVorstadt von Troyes erobert hatten, und Anstalt machten,die Stadt zu beschießen, zogen die Franzosen freiwillig ab,wobei ihnen eine halbe Stunde Zeit für ihren Rückzug vergönntwurde. Dann setzten sich die Verbündeten in Besitz von Troyes,verfolgten den nach mehreren Richtungen hin abziehendenFeind, und nahmen ihm noch viele Gefangene ab.Die französischen Marschälle zogen sich bis Provins zurückwährend sie die Seine bei Nogent, Vray und Montereau nochbesetzt hielten.Das böhmische Heer dehnte sich links von Troyes, bis Sensan der Vonne aus, während sein rechter Flügel über Bar ander Aube noch bis Chaumont reichte. In dieser Stellungmachte Schwarzenberg vor der Hand Halt, während dieKosacken nach der Marne hin streiften und Sezanne einnahmen.§. 3.Jetzt trat ein Stillstand von beinahe 14 Tagen ein, undwährend das schlesische Heer die Schlachten bei Craonne undLaon schlug, stand das Hauptheer ruhig in der angegebenenStellung. Am 14. aber bewegten sich die einzelnen Corps derHauptarmee wieder vorwärts, um die französischen Marschälleauf dem Wege nach Paris zurückzudrücken, und der Uebergäng-über die Seine bis Monterau Herr zu werden. Es kam dabeiauf vielen Puncten zu einzelnen Gefechten, deren Erfolg einallgemeines Vordringen der Hauptarmee und ein Zurückgehender Marschälle bis einige Meilen hinter Provins war. DieseBewegungen dauerten bis zum 17. An diesem Tage nahmendie Franzosen ihre Stellung hinter Provins und hattendie Vertheidigung des rechten Ufers der Seine aufgegeben.