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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
337
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557Während dessen waren die französischen Marschälle auf derStraße von Rheims gegen den linken Flügel der Verbündetenvorgerückt, hatten die Vortruppen desselben zurückgeworfen unddas Dorf Athis, links von der Straße erobert. Hier stand:das Gefecht still. Doch als die Dunkelheit eingebrochen war,griffen die Verbündeten ihrerseits und mit dem glänzendstenErfolge an. Das eroberte Dorf wird wieder genommendie Stellung des Feindes dahinter, auf einem Berge, wirdgebrochen und das Geschütz erobert, der Feind wird völliggeschlagen.In Unordnung und mit dem Verlust von 45 Kanonenund mehreren 1000 Todten, fortwährend verfolgt, müssen dieMarschälle zurück und werden noch am folgenden Tage weithinzurückgetrieben. Der linke Flügel der Verbündeten hat keinenFeind mehr vor sich, hier ist die Schlacht vollständig gewonnen.Auf der andern Seite erneuerte sich das Gefecht amfolgenden Tage. Trotz der gänzlichen Niederlage seines rechtenFlügels schien Napoleon seine Angriffspläne nicht aufgebenzu wollen und blieb in seiner Stellung. Die Russenunternahmen mehrere Angriffe auf das Dorf Clacy, das dieFranzosen Tags zuvor erobert hatten, doch vermochten sie esnicht wieder zu nehmen. Eben so entschieden mißlangen aberauch alle Angriffe der Franzosen auf den Berg von Laon selbst.Napoleon blieb zuletzt nichts anders übrig als der Rückzuger hatte die Schlacht verloren. Bis gegen Abend dauerte dasFeuern von beiden Seiten fort, die Franzosen aber zogen nackSoissons ab, nachdem sie 8000 Mann an Todten vor Laongelassen hatten.Weder Napoleon noch die Marschälle wurden ernstlichverfolgt, und Blücher blieb lange unthätig in Laon stehen.Das ist ihm vielfach zum Vorwurf gemacht worden. Allein