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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
333
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555seine Kühnheit, sein Unternehmungsgeist waren ihm alleingefährlich.Er ließ die Marschälle Oudinot und Macdonaldzwischen der Seine und Aube zurück, um das böhmische Heerin Schach zu halten und zog Blücher nach. Dieser hattedrei Tagemärsche Vorsprung und war nicht leicht einzuholen,bevor er sich mit allen seinen Streitkräften vereinigt hatte.Am 1. März erreichte Napoleon, die Marne, bei la Fertésous Jouarre. Als Blücher davon Nachricht erhielt, zog ersich bei Oulchy zusammen. Am folgenden Tage fiel Soissonsin die Hände Bülow's und Winzingerode's. Diesgewährte Blücher den Vortheil eines guten Uebergangs überdie Aisne und eines guten Vereinigungspunctes. Am 3. hatteer bei Soissons hinter der Aisne alle seine einzelnen Corpszusammen und war jetzt 100,000 Mann stark. Am 1. und2. hatte er einige starke Gefechte mit Napoleons Vorhutgehabt. Trotz dieser und trotz dem, daß er Napoleon aus-wich, war Blücher nichts weniger als auf dem Rückzuge,wie es wol dargestellt worden ist, sondern seine Bewegungenwaren alle naturgemäß darauf gerichtet, sich mit Bülow undWinzingerode zu vereinigen.§. 2.Als Blücher die Aisne überschritten und sich dahinter,gegen Laon sich ausdehnend, aufgestellt hatte, beschloß Napo-leon ihn zu umgehen. Er marschirte daher etwas rechts abum über Fismes und Bery au Bac die Straße von Rheimsnach Laon zu gewinnen, so daß er dem schlesischen Heere linksvorbei marschirt war, und dessen linke Flanke zu umgehendrohte. Zu gleicher Zeit zog er die bis dahin von Blücherzurückgedrängten Marschälle Marmont und Mortier heran