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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
306
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500Einen entschiednen Widerstand hatten die Verbündeten beiihrem Vordringen nicht gefunden, und das Hauptheer hatteleicht Langres erreicht, während Blücher ebenso über dieSaar und Mosel bis nach Toul vorgedrungen war.Nur bei Epinal hatten die Würtemberger ein ernstesGefecht gehabt. Diese Stadt, die im Thale der Mosel, aufbeiden Seiten dieses Flusses liegt, und das Thal beherrschtwar schon am 7. von Kosacken ohne Widerstand besetzt worden.Allein diese wurden von einem überlegnen feindlichen Corpsvon 4500 Mann zurückgedrängt, welches Epinal besetzte, ent-schlossen, diese Stadt zu vertheidigen. Der Kronprinz vonWürtemberg, auf dessen Marschrichtung Epinal lag, entschloßsich sogleich zum Angriff, den er in drei Colonnen vollführte*)und der vom glänzendsten Erfolg begleitet war. Der Feindwurde aus Epinal geworfen, und mußte mit einem Verlustevon 500 Gefangnen und vielen Todten sich nach Nancy zurück-ziehen.Langres schien sich anfangs auch vertheidigen zu wollenallein bei der Ueberlegenheit der anrückenden Verbündetenzogen die Franzosen ab und die Stadt fiel ohne Mühe in dieHände des Hauptheeres. Die Fürsten nahmen vor der Handihr Hoflager daselbstAuch Chaumont an der Marne, der erste große Ort ander Straße von Langres nach Paris, fiel nach ziemlich hart-näckiger Vertheidigung des Feindes, dem Kronprinzen vonWürtemberg in die Hände **)Die französischen Marschälle waren vor den VerbündetenVictor und Marmont hatten sichüberall zurückgewichen.*) Am 11. Januar**) Am 18. Januar.

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