239nichts von Uebergabe wissen wollten. Der Angriff gelang ohneSchwierigkeit und die Besatzung ward gefangen *)Zütphen war an demselben Tage angegriffen, aber nichtgenommen worden. Jetzt wurde auch von Doesburg aus, vomlinken Ysselufer, Verstärkung dahingesandt und die Franzosenentschlossen sich nun zur Uebergabe, wobei die Besatzung gefangenwurde **)Deventer wurde von den Kosacken Winzingerodesgenommen.Nachdem so die Yssel mit ihren festen Plätzen in derGewalt der Preußen war, schritten sie zum Angriffe auf ArnheimEine Abtheilung von 1000 Franzosen, welche von Arnheimaus Doesburg wieder zu nehmen versucht hatte, ward zurück-geworfen und die Festung jetzt enger eingeschlossen. Bülowhatte befohlen, sie mit Sturm zu nehmen. Allein das warnicht leicht. Arnheim ist sehr fest und Macdonald hattevon Nymwegen aus die Besatzung bis auf 4000 Mann ver-stärkt. Indessen ließen sich die Preußen nicht abschrecken. Eineausgedehnte Scharfschützenlinie eröffnete das Gefecht undhinter ihr rückten 5 Sturmcolonnen gegen die steilen WälleHartnäckig war der Widerstand des Feindes, allein noch hart-näckiger der Angriff: die Wälle wurden erstiegen, die Festunggenommen. Die Franzosen zogen sich mit einem Verluste von1000 Gefangnen und 12 Geschützen über den Leck zurück, aufden Weg nach Nymwegen. Allein es gelang ihnen nicht dieBrücke über den Leck zu zerstören, da sie zu rasch und nach-drücklich verfolgt und zum zweiten Male geworfen wurden,als sie bei einem Dorfe***) Stellung zu nehmen versuchten.Am 23. November**) Am 24. November.**) Elden.
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