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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
286
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236befehligt von Bülow wandte sich dagegen nach dem Rheine,nachdem er von den alten preußischen Provinzen WestphalensBesitz genommen hatte. Er ging zunächst auf Wesel, während derrussische General Winzingerode mehr nördlich nach Olden-burg und Ostfriesland zog. Da diese Truppen so ohneWiderstand bis an die Grenze des alten Holland gelangten,so lag es ihnen zu nahe, einen Versuch zu machen, dieFranzosen daraus zu vertreiben, als daß sie dies hätten versäumen können. Holland war, wie früher erwähnt, auch zueiner Provinz Frankreichs herabgewürdigt worden. Der Besitzdieses Landes ist in einem Kriege zwischen Frankreich undDeutschland von der größten Wichtigkeit, denn es ist für beideLänder die Zwischen= oder Vormauer, und wer es in Besithat, dem steht das feindliche Land von dieser Seite offen.Bülow erkannte dies sehr wohl, und da er sich zu demEinfalle in Holland entschloß, rechnete er auf zwei ihn begün-stigende Umstände: daß erstens die Franzosen in Holland selbstkeine größere Macht, als er selbst hatten, zweitens, daß dieHolländer selbst, der Fremdherrschaft überdrüßig, die Franzosennicht nur nicht unterstützen, sondern sich sogar gegen sie erhebendürften. Zu dem Zwecke erließ Bülow im Namen der Verbün-deten einen Aufruf an die Holländer, der sie aufforderte, dieFremdherrschaft abzuschütteln und der allgemeinen Sache bei-zutreten.§. 2.Als Bülow's Aufruf und die Annäherung der Preußenund Russen bekannt wurde, brachen überall Volksbewegungenaus. General Molitor, der die französischen Truppen inHolland befehligte, hielt sich nicht für stark genug, die Haupt-stadt Amsterdam behaupten zu können und zog in der Mitte

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