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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
261
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261Wegen in größter Eile vorwärts ziehen. Die schlechte Ver-pflegung und die Einflüsse der harten Jahreszeit hatten oben-drein das Nervenfieber erzeugt und tausende von Kranken.Ermatteten, Hungrigen sahen sich vergebens nach Obdach undPflege um. Kein Wunder, daß viele dem Elend erlagen unddie Marschlinie des Heeres durch Todte und Sterbende, durchstehengebliebne Wagen und weggeworfne Waffen bezeichnetwurde.Dabei wurde das Heer fortwährend von den unermüd-lichen Kosacken auf allen Seiten umschwärmt. Keiner durftesich aus der Colonne entfernen, ohne Gefahr getödtet odergefangen zu werden. Unaufhörlich wurden die Franzosengeneckt, angegriffen, verfolgt und die Nacht brachte den ermü-deten Kriegern keine Ruhe. Die Kosacken bildeten endlichförmlich die Vorhut des abziehenden Heeres, alle Vorräthevornweg wegnehmend. So geschah es, daß der Zustand desfranzösischen Heeres mit jedem Tage bedenklicher und elenderwurde. Viele hatten die Waffen weggeworfen und marschirtenregellos, nur darauf bedacht, ihr armes Leben fortzubringenJa das Heer möchte sich noch mehr verlaufen und aufgelösthaben, wenn nicht eben die überall umherschwärmenden Kosackenes zusammengehalten hätten, da jeder, der sich vom Haufenentfernte, dem gewissen Untergange Preis gegeben war§. 5.Der Rückzug Napoleons lenkte sich auf Mainz. DieStraße dahin führte durch das Thal der Kinzig, welches meh-aller damit Beauftragten wurde, hatten bei solchen Gelegen-heiten die empfindlichsten Folgen und zwangen die Soldatenbeinahe zu Räubereien.