204rer Theil stand weiter abwärts der Elbe entlang, die Verbin-dung mit dem Heere Ney's unterhaltend. Das Heer Ney'saber, in der Schlacht bei Dennewitz geschlagen, hatte sich erstgegen Ende Septembers so weit organisirt, daß es wiederAngriffsbewegungen machen konnte, von denen gleich die Redesein wird.Dagegen standen die Verbündeten folgendermaßen.Das böhmische Heer war noch im Thale von Töplitz undwandte sich später links ab, über Commotau und Chemnitznach Sachsen. Das schlesische Heer stand in Bautzen und wandtesich rechts ab, nach der Elbe.Das Nordheer stand an der Elbe, von Aken bis Warten-burg, dem Corps Ney's gegenüber, seinen äußersten linkenFlügel *) bis an die schwarze Elster ausdehnend.Die Bewegungen der drei verbündeten Heere begannenbeinahe gleichzeitig in den letzten Tagen des Septembers. Daserste Zusammentreffen mit dem Feinde fand bei der Nordarmee statt.§. 2.Als Ney in der Gegend von Eilenburg sein geschlagenesHeer wieder in Ordnung gebracht, war es seine erste Absichtdie Brücken zu zerstören, welche der Kronprinz von Schwedenüber die Elbe geschlagen hatte und den Uebergang desselbenüber diesen Fluß zu verhindern. Während der Kronprinzseine Armee allerdings auf dem rechten Elbufer stehen hatteso war doch das linke Ufer von seinen Vortruppen schon besetztund die Brückenköpfe auf demselben bei Aken und Roßlaustark befestigt. Gegen letzteren richtete Ney zunächst seiner) Unter Tauenzien.
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