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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
166
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166noch halten. Der Angriff auf Dresden war gänzlich mißlun-gen. An demselben Tage schlug Blücher die Franzosen ander Katzbach§. 4.Die Verbündeten wollten trotz des mißlungenen Angriffauf die Stadt, doch nicht zum Rückzuge schreiten, sondernbeschlossen, in ihren Stellungen zu bleiben und die Schlacht anzu-nehmen, die Napoleon nothgedrungen liefern mußte. Diesführte am folgenden Tage zu der Schlacht bei Dresden. Beidiesem Treffen waren die Verhältnisse in so weit umgedrehtals Napoleon der angreifende Theil war, nicht aber mehrdie Verbündeten. Letztere waren ziemlich in der Schlachtordnung stehen geblieben, die sie am vorigen Tage gehabt hattend. h. Dresden auf dem linken Elbufer in einem großen Halb-kreise umspannend. Nur der rechte Flügel war etwas verkürztworden. Diese Stellung war viel zu ausgedehnt für ein Heerdas dem feindlichen wenig überlegen war, da das letztere sichin der Mitte des Kreises rasch nach allen Seiten bewegenkonnte und selbst im Falle es geschlagen wurde, hinter denBefestigungen der Stadt augenblicklichen Schutz fand fernerhatte sie den großen Fehler, daß der linke Flügel von demCentrum durch den Plauenschen Grund, ein 4 Stunden lan-ges, tiefes, nur an wenig Orten zu durchschreitendes Thalgetrennt war. Zum Unglück für den linken Flügel traf einTruppencorps, das von Freiberg heranrücken und ihn verstärken sollte, nicht ein, wodurch seine Stellung ganz unhaltbarwurde. Napoleons Feldherrnblick hatte diesen Fehler augen-blicklich erkannt und er richtete seinen ersten und stärksten Angrifauf diesen linken Flügel. Vergebens war die Tapferkeit derOesterreicher, vergebens die Anordnungen der Unterbefehlshaber,