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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
140
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140Jauer, noch fortwährend auf dem Rückzuge begriffen. Umsie zu verfolgen rücken sie aus der Gegend von Goldbergvor und überschreiten an mehreren Orten die Katzbach. Ihrrechter Flügel bleibt auf dem linken Ufer der Reiße, ihrlinker Flügel und ihr Haupttreffen überschreiten die Neißeum auf dem rechten Ufer derselben vorwärts zu gehen. Unmit-telbar am rechten Ufer der Reiße erheben sich Berge dieFranzosen ersteigen dieselben und kommen auf eine Hochebene da standen die Verbündeten, die sie weder da vermutheten, noch wegen des starken Regens, der an diesem Tagefiel, gleich sehen konntenDie über die Katzbach vorgeschobenen Vorposten derVerbündeten waren zurückgeworfen worden und hatten dieMeldung von dem Vordringen der Franzosen gemacht. GrafGneisenau, der Chef des Generalstabes *), reitet selbstaus, den Feind zu recognosciren. Er sieht, wie die Fran-zosen über die Neiße gehen und sich auf die Hochebene ziehen,er wartet bis etwa zwölftausend Mann herüber sind dasprengt er zurück zu Blücher. Dieser meint, jetzt sei esZeit zum Angriff. Zwischen dem Centrum und dem rechtenFlügel der Verbündeten liegt eine Höhe, der Taubenberg,welche das ganze Schlachtfeld beherrscht. Blücher befiehlt,dorthin Batterien zu bringen. In diesem Augenblicke erschalltschon Kanonendonner von daher General Sacken hatteaus eignem Antriebe den Berg mit Kanonen besetzen lassen.Wenn der commandirende General alle Anordnungen gibt, soist der Generalstab mit der Ausführung dieser Anordnungenbeschäftigt, fertigt und versendet die einzelnen Befehle u. s. w.Zum Chef eines Generalstabes gehört ein sehr tüchtiger Offi-cier. General Gneisenau war ein solcher und hat vielTheil an Blüchers Thaten.