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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
Seite
75
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75.Curnlied..1.Noch ein Lied will ich jetzt singen,Noch ein freies Turnerlied:Durch die Seelen soll es klingen,Und die Geister aufwärts schwingen,Die es hin zu Thaten zieht.Wie durch Thau und Nebel freiPurpurrothe Strahlen ſchießen,Und den Horizont umfließen:Fern von aller TyranneiWard zum HortDieses Wort:Vivat hoch die Turnerei!Sagt, wer wollte länger zaudernWo sich Kraft und Schönheit malt?Nur durch Thaten, nicht durch Plaudern,Nur durch Handeln, nicht durch SchaudernEinst der Lorbeer euch umstrahlt!Von des Thrones Stufen ſtieg,Friſch das beſte Wort des Lebens:Auf jetzt eines frohen StrebensMit dem Vorurtheil im Krieg!So beginnt:Der gewinnt,.Nur wer wagt, allein den Sieg!