43Es findet euch mein scharfes Schwert,Welches die Rache sausen lehrt.Und mit ihm eilt der ganze Troß:Der Ritter durchforschte das ganze Schloß;Und sprengt die Thür von Liebchens GemachDie bald flehend vor ihm zur Erde lag,Ihr Lilienarm umschlingt ihn gar,Er reißt sie auf beim wallenden Haar,Und zieht sie wol den Saal entlangDas blitzende Eisen er vor ihr schwang.Sie rafft sich empor und will entfliehn,Bei den Haaren thut er sie niederziehn.Sie windet sich, ihr Busen wallt,Ihr Kamellienmund flehende Töne lallt.Ihr Arm ist nackt, ihre Brüste sind bloß,Jetzt ſchwingt er den Dolch zum Todesſtoß.Da öffnet sich plötzlich die FlügelthürEin Strom von Lichtglanz strahlt herfür.An der Pforte die beiden Väter steh'n,Welche versöhn't auf den Jüngling seh'n.
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