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Gedichte eines Rhenanen
Entstehung
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16Und reichten sich treulich die Hände,Und sprachen: Sei Friede im Haus!Wie, wenn uns Ein Bund itzt verbände.Zur Hülfe in jeglichem Strauß?Wir lassen des Rangstreits BeschwerdenAls eitel. Blendwerk und Quark,Ein Heil das muß uns noch werden,Dadurch wird Kolonia stark!Die kommende Sonne sah flammendDies Bündniß zu Stande gebracht:Die Zwietracht wirket verdammend,Nur Eintracht bringt Segen und Macht. —Von selbigem Tage erblühteDie Stadt auf im rosigen Schein,.Und wie der Feind sich auch mühteGewann er nur Schande und Pein..Vereinigt hinfür zum Schutze.Erhoben die Kölner sich rechtDen Gegnern zum kräftigen TrutzeWol jede Zunft und Geſchlecht. —Jedoch auf daß sie gedenktenAn die Nacht voll Schrecken und Leid,Die Bürger Kolonia's senktenEinen Denkstein für ewige Zeit. —