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Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
147
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147wenn diese Ketzerin der Teufel holt!und warf die Thür mir vor der Nase zu.Da rannt' ich blitzesschnell zum Ritter Hall,der treugestunt ist für die Herzogin,doch, Jammer! Hall war nicht zu Haus, und niemandkonnt' mir berichten, wo er sei. Verzweiflungbeinah ergriff mich! Da gab Gott mir ein,daß ich den besten Renner aus des Ritters Stallmir satteln ließ. Ein alter treuer Knechtbesorgte mir's. Dem ließ ich auch zurück.an seinen Herrn, sobald er wieder käme,die Herzogin sei in Gefahr des Lebens,Dann ritt ich,er sollt' auf's Schloß vor Mitternacht.dann flog' ich, an den Mähnen fest mich haltendund Gott hat mich geschützt, daß ich nicht stürzte!Manderscheid(in höchster Ungeduld an der Thür).Das Wetter über euch! Sind denn die Pferdenoch immer nicht gesattelt?Kaiser.Habt nur Fassung,Graf Manderscheid. Es ist noch Zeit genugbis Mitternacht.Manderscheid.Die Bösen haben Eile.Sie kommen mir zuvor! O! Ich vergehe!(wieder an der Thür)Die türkischen Pistolen scharf geladen!O Herr des Lebens, diesmal hilf mir noch,dann hab' ich keine Bitte mehr an dich!Syberg.Ihr seid Graf Manderscheid? O das ist schön!Das wird sie hoch erfreun. Sie hat um Euchso viel erdulden müssen.10