Druckschrift 
Jakobe von Baden : Schauspiel
Entstehung
Seite
77
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70Syberg.Ach, Ihr wißt's!Ihr wißt's gewiß! Ihr wollt mir's nur nicht sagen.Nun gut, so frag' ich Dieterich von Hall.Mathilde (erschrocken)Um alles nicht! Es wär' um Euch geschehn.Die Fürstin würde nimmer Euch verzeihn.Auf ewig würde sie Euch von sich weisen.Syberg.Um Gott! Ich will nicht fragen. Ach, da stecktgewiß was ganz Entsetzliches dahinter! Seht nur, Mathilde, wie die Herzoginergriffen ist.Mathilde.Laßt mich mit ihr allein.Syberg.Mein Leben könnt' ich für sie lassen.(er will ab).Jakobe (es bemerkend).Syberg!Syberg (rasch zu ihr tretend).Erlauchte Frau!Jakobe.tritt nie mehr in die Ecke,wo dich der Schall entfernter Worte traf.Und keinem Menschen, sei er wer er sei,erzähle je von deinem Abenteuer.Syberg (mit naiver Gravität).Bei meiner Ritterehre, hohe Frau,nie tret' ich hin, und schweige gegen jeden!Jakobe.Nimm meinen Dank. Einst hoff' ich Dir zu lohnen,(sie entläßt ihn)