59Syberg..Ich hab' ihr viel zu sagen.Mathilde (lächelnd)Ihr, Herr Page?.Syberg.Ja, ja, sie muß mich hören! — Darum ebenwar ich ihr nachgeschlichen. Ihr zu Füßenwollt' ich mich werfen. Denn ich habe wahrlichihr Wichtiges, recht Wichtiges zu sagen.Doch als ich näher, immer näher kam,ergriff mich eine Angst vor ihrer Hoheit.Ich zitterte, ich hatte nicht den Muthsie anzureden. Hinter das Gebüschversteckt' ich mich.Mathilde.Da habt Ihr wohl gethan.Syberg.Sie ging vorüber. Ich begreife nicht,daß sie nicht hörte, wie das Herz mir pochte.Noch jetzt, indem ich davon rede.(er führt ihre Hand an sein Herz).Fühlt nur!Mathilde.— Geht! Ihr seid ein Kind.Hu, wie das hämmert!Syberg.Und sehe, Mathilde, immer pocht mir sodas Herz, wenn ich sie sehe. — Ach, und neulichim Schloßhof, als sie will zu Pferde steigen,streift sie in voller Hast an mir vorbei,ganz nah, ich hatte nicht mehr Zeit zu weichen,da fühlt' ich ihren Athem auf der Stirne!Mathilde! Ach! Mathilde! Welch ein Athem!So lieblich! so süß duftend! — Ach, Mathilde!Was seid Ihr glücklich, ihr so nah zu sein!
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