— 16Brøill.Zu viel vermag die Gattin, die man liebt.Waldenfels.Noch mehr die Schwester, der man zu geho⛪gewohnt seit Jahren ist. Wenn sich Jakobenicht fügt nach uns, so wird sie übel fahren.Wir sind die Stärkeren. Der Herzog selbstist unser gegen sie, sobald wir wollen.Der Pforten tausend stehn uns aufgethan,durch die wir unsre Pfeile senden können.Voll Schlangen soll sie ihren Weg schon sehn,eh sie nur merkt, woher sie alle kommen.Broill.Das ist nicht meine Meinung, Waldenfels.Ein solcher Krieg ist meines Herrn nicht würdig,und traurig wär' es, wenn es dahin käme.Waldenfels.Ihr dient dem Herzog nach des Herzogs Weise,Ich bin Sybillens Freund, und muß ihr dienen,wie sie es gerne sieht. Will sich die Fremdeerheben über uns, so soll, fürwahr,die Kron' auf ihrem Haupt wie Feuer brennen.Broill.Ich sagt' es gleich. Die Gattin, und die Schwesterdes Gatten können nimmer Friede halten,wird nicht die Zweite weit hinweg verbannt.Drum gab ich meine Stimme gegen dieseVerbindung, und mit mir viel andre noch.Waldenfels.Ich auch. Was half's?Wir wurden überstimmtim Staatsrath, und die Stände blieben Sieger.Broill.Sie meinten's gut.
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