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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Rommershausen.

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dieser Descendenz des Sohns sollte im Falle gänzlichen Aussterbens dieDeseendenz der Tochter folgen, wenn' aber auch diese ausgegangen, 1.die Söhne seines Schwagers Joh. Bernhard Clauer zu Wohra, 2.seiner Frauen Schwestersohn Ludwig Wilhelm v. Urf, und 3. s«inVetter Hans Christoph von Hof auf Schorbein und Ingramsdorfin Schlesien, jeder zu 1/3 substituirt sein.

Wilhelm von Hof war am 1. Jan. 1644 geboren, hatte eine sorgfältige Erziehung genossen, und wurde nach Rückkehr von einer während-der Jahre 1665 und 1666 zu seiner Ausbildung unternommenen Reise nachParis, England und den Niederlanden als Hofcavalier bei der LandgräfinHedwig Sophie, geb. Princess von Brandenburg, und 1669 alsKammerjunker bei Landgraf Wilhelm VII. angestellt. Am 21. Jnni 1671heirathete er das Hoffräulein Johanna Dorothea Schwertzell. 1676wurde er zum Regierungs-Rath in Cassel, 1682 zum Oberhofmeisterder Landgräfin, 1685 zum Hofrichter in Marburg ernannt, und häufigH diplomatischen Missionen gebraucht, im Herbst 1689 erhielt er vomLandgrafen die Erlaubniss von W 7 ien auf Urlaub nach Hessen zu kom-men, und am 17. Decbr. 1689 verstarb er im noch nicht vollendeten 46.Lebensjahre zu Cassel.

Von 5 Söhnen und 8 Töchtern aus seiner 18jährigen Ehe überlebtenihn 3 Sohne und 4 Töchter.

Alle drei Söhne starben (der älteste Wilhelm zuletzt 1742 als Nas-sauscher Geheime-Bath) ohne Descendenz, und von den 4 Töchtern wardie älteste Charlotte Maria Elisabeth 1697 an den Dänischen Ge-heime-Bath und Oberhofmeister von Gaismar verheirathet und von derväterlichen Erbschaft abgefunden, sie starb 1730; die 2. Tochter Doro-thea Henriette war an einen Herrn von Blaspiel verheirathet undebenfalls abgefunden; die dritte Susanna Magdalena heirathete 1700den als Preuss. Feldmarschall 1735 verstorbenen Albrecht ConradGrafen Fink v. Finkenstein, wurde die Stammmutter der Finkenstein-schen Linien zu Madlitz und zu Drehnow, und starb 1752 als Ober-hofmeisterin der verwitweten Königin, auch sie scheint bei ihrer Verbei-rathung abgefunden zu sein. So war beim Tode des Wilhelm v. Hofim Jahre 1742 nur noch die jüngste Schwester desselben CatharinaWilhelmine, verehelichte von Hattenbach, als nicht abgefundeneTochter und resp. Schwester vorhanden, und trat durch die mit ihren Ge-schwistern errichteten Verträge allein in den Besitz des grossväterlichenFideicommisses. Der v. Hattenbachsche Mannsstamm ging mit ihrem 1786unverheirathet verstorbenen Sohn Johann Moritz v. Hattenbach zuEnde, und das Hofsche Fideicommiss ging mm auf die beiden verheira-teten Töchter der Frau von Hattenbach Wilhelmine Dorothea,vermählte S chwertzell von Willingshausen und Charlotte, ver-

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