Hayneck. Heinrichsberg.
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Gulden eingetreten, der letztere überwies aber schon im Sommer 1425die ihm verpfändete Hälfte seinem Bruder, dem Ritter Jacob v. Wan-genheim (Reg. 258 der II. Sammlung). Als Ritter Jacob im folgendenJahre bei Aussig geblieben war, wurde seinen Kindern die Pfandschaftwegen Wiegleben 1428 erneuert und die Pfandsumme auf 830 Guldenerhöht, weil Ritter Jacob nicht allein wegen Haltung der Schlösser Esch-wege und Liechberg Auslagen gehabt, sondern auch weil sein Vaterund er Güter von Fritz Proyseu gekauft und zum Schloss Hayneckgelegt hätten, welche dabei bleiben sollten (Reg. 262 der II. Samm-lung). Ob diese Acquisition nun das Dorf Nazza und die nachherigenHopfgartenschen Besitzungen hier und in der Umgegend ausmachte, mussdahin gestellt bleiben.
Im Jahre 1437 wurde den Söhnen des Ritters Jacob, Claus und"Hans v. Wangenheim, nachdem sie den Pfandschilling an Friedrichvon Hopf garten erstattet, das Schloss Hayneck mit Zubehör wiederfür 1000 Rheinische Gulden und 50 Schock alte Groschen an verbautenGeldern verpfändet, und dab#i die vom landgräflichen Voigte oder Schult-heissen zu Langensalza ihnen auszuzahlende Jahresrente neben denzwei Stücken grauen Tuchs von 20 auf 80 Rheinische Gulden erhöht(Reg. 274 der II. Sammlung).
Von den beiden Brüdern v. Wangenheim muss nun Ritter Olaussdas Schloss Hayneck allein übernommen haben, denn er überliess für sichallein im Jahre 1448 mit Vorwissen des Herzogs Wilhelm den Besitzdes Schlosses Hayneck auf 3 Jahre an den Graf Heinrich von Hen-neberg, ohne dass zu ersehen wäre, für welchen Preis dies geschehen(Reg. 282 der II. Sammlung), eine Wiedereinlösung seitens des RittersClaus von Wangenheim scheint jedoch nicht erfolgt zu sein, da erin immer grössern Vermögensverfall gerieth, und schliesslich auch Wieg-leben und seinen Antheil an den Alt-Wangenheimschen Gütern an seinenBruder Hans und seinen Vetter Bernhard abzutreten sich genöthigt sah.
Der Wangenheimsche Besitz von Hayneck hat also mit einer kurzenUnterbrechung ungefähr von 1390 bis 1448 gedauert. Die Pfandschaftkam zu Ausgang des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts wieder inHopfgartenschen Besitz für 1200 Gulden, und wurde 1513 in einen Lehns-besitz verwandelt.
49. Heinrichsberg.
Das Haus zu dem Heinrichsberge mit allem, was dazu gehört,welches Landgraf Friedrich der Ernsthafte am Thomastage 1340 anFriedrich von Wangenheim, Luczen und Fritzen seinen Vetternzur Tilgung von 800 Mark an der Schuld, welche der Landgraf ihnen
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