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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Buch. II. Abtheilung.

richtet, dient nur zu privativem Haus-Gottesdienst. Das Gut ist durcheine prägravirliche und anscheinend irrthümliche Heranziehung zu denDeichlasten der II. und III. Division der Prignitzschen Eibdeiche mitschweren Beiträgen zu der Buhnen-Geldes-Casse belastet, deren Vermin-derung wenn nicht gänzliche Beseitigung von einer neuen Regulirung die-ser Deichlasten zu erwarten ist.

Die geographische Lage des Eldenburger Schlossthurmes ist auf 53°6' 49,0" der Breite und 9° 6' 8,2" der Länge (von Paris) durch dieTex-tor-Oesfeldschen Positionen-Taleln bestimmt.

3. Gotha.

Gotha als Haupt- und zweihundertjährige Residenzstadt des HausesS. Gotha und Altenburg, welches die Lehnsherrschaft über die Wan-genheim'schen Stammgüter übte, ist darum auch stets der Wohnsitz vie-ler Wangenheim'scher Familienglieder gewesen, welche im Hof-, Militair-oder Civildienste des regierenden Hauses standen, und darum waren auchWährend der beiden letzten Jahrhunderte stets Häuser in der Stadt imWangenheim'schen Besitze.

Gegenwärtig ist dies noch mit folgenden Häusern der Fall:

1. Das Wangenheim-Wangenheim'sche und Buttlar'sche Fräulein-Stift besitzt das durch die Stiftungs-Urkunde ihm überwiesene Freihausin der Schwabhäuser Gasse noch bis auf den heutigen Tag.

2. Die sogenannte Alte Münz£ am Schlossberge unter dem Frieden-steine und über der Orangerie belegen, gehört dem Senior des Winter-stein'schen Stammes Oberforstmeister Ernst Friedrich von Wangen-heim vom I. Viertel und seinen Geschwistern und war schon im Be-sitze seiner Eltern. Jetzt besitzt dieselbe Frl. Marie v. Wangenheim.

3. Das Haus am Schlossberge zum goldenen'F genannt, welchesim Anfange des 18.Jahrhunderts dem Herrn von Gleichenstein, demVerfasser der der Rudolphischen Gotha diplomatica beigegebenen Stammtafeln,bewohnt wurde, ist zu Ausgang des vorigen Jahrhunderts von dem 1846verstorbenen Präsidenten Adam Friedrich v. Wangenheim bezogen,und befand sich, wenn wir nicht irren, im Eigenthume der HerzoglichenCammer, von welcher Adam Friedrich dasselbe aber später käuflicherwarb, und welches jetzt dessen Enkel Freiherr Alexander v. Wan-gen heim noch besitzt und bewohnt.

4. Die sogenannte Neue Münze, vom Herzog Ernst zu S.-Coburgund Gotha nach seinem Regierungs-Antritt 1826 in dem östlichenTheile der Anlage am Schlossberge erbaut, wurde nachdem vorlängst