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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Euch. Zweiter Abschnitt.

xix. Go- 1S1G zum Premier-Lieutenant, am 12. November 1817 aber zum Capitain

neration. r

bei der 1. Ingenieur-Brigade ernannt, im August 1818 zweiter Adjutantbeim Chef des Ingenieur-Corps, General v. Rauch, wurde er am 22,April 1824 Ingenieur vom Platz zu Küstrin, am 26. April 1827 aberals Assistent bei der Ingenieur-Abtheilung des allgemeinen Kriegs-Depar-tements nach Berlin versetzt. Hier wurde er am 20. Februar Mitgliedder Priifungs-Commission für Tngenieur-Capitains 2. Clasae und am 12.May 1832 definitiv als Vorstand der Ingenieur-Abtheilung ins Kriegs-lli-nisterium versetzt. 1832 zum Majoi und im Septbr. 1841 zum Oberst-lieutenant ernannt, trat er am 10. May 1842 als Inspecteur der 1. Pio-nier-Inspection ins Ingenieur-Corps zurück, und wurde im März 1844 zumOberst befördert.

Im Jahre 1848 und 1849 war er zu zwei verschiedenen Malen wäh-rend der Vacanz der Stelle des Kriegs-Ministers stellvertretender Leiterdes Kriegs-Ministeriums , trat aber inmittelst zum General-Major avancirtin den activen Dienst des Ingenieur-Corps zurück, bis er als Generallieu-tenant 1857 in Pension trat und seitdem, bis zu seinem am 15. Juni 1867zu Erfurt erfolgton Ableben, im Winter in Erfurt, im Sommer aberin Winterstein lebte, wo er mit seinen Brüdern sich auf ihrem Mittel-telgute ein neues Sommerwohnhaus gemeinschaftlich erbaut hatte. Nachdem Tode seines altern Bruders trat er für diesen als Subsenior in dieFührung der Seniorats-Geschäfte ein und bewährte sich darin, wie in sei-nem ganzen Leben, als der exaete und sorgsame Geschäftsmann und treueVerwalter seines Amts, streng gegen sich und milde gegen Andere.Ungetheilte Achtung Aller und die Liebe der Seinigen folgte ihm ins Grab.

Er hatte sich im Novbr. 1820 mit Fräulein Er nestine Henriettevon dem Born aus dem Hause Borne uchen vermählt, und erwuchsenaus dieser glücklichen Ehe vier Töchter und zwei Söhne, von welchen wirin der folgenden Generation handeln. Am 22. Februar 1854 wurde dieseliebende Mutter dem Kreise der Ihrigen entrissen.

459. Caesar,

der dritte Sohn des Friedrich Adam Julius, geboren am 10. Julius1796, hatte das Unglück, schon in früher Jugend durch einen schlagar-tigen Zufall an der einen Seite des Körpers gelähmt zu sein, wodurchder freie Gebrauch des einen Arms wie des einen Fusses ihm entzogenwar, was dem zu einer bedeutenden Körperschwere herangewachsenenMann für seine ganze Lebensdauer sehr belästigte, dagegen aber seinenregen Geist nur noch mehr anfeuerte, sieh mit äusserstem Fleisse seinenStudien zu widmen. So zeichnete der lahme Caesar sich schon auf demGymnasium zu Gotha vortheilhaft aus, und begaun 1815 seine juristi-schen Studien zu Göttingen, wo im Jahre 1816/7 gleichzeitig vier V et-