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IL Buch. Zweiter Abschnitt.
xxii. Ge- un( j t ra |; n ach Auflösung" der Hannoverschen Armee, nachdem er den
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Winter 1866/7 auf der Universität Göttingen studirt hatte, mit König-licher Erlaubnis» 1867 in die Königlich Sächsische Armee ein, wo er alsOberlieutenant in das 3. Reuter-Regiment gesetzt wurde. Im französischenKriege von 1870/1 hat er sich, ebenso wie sein jüngster Bruder, das Ei-serne Kreutz verdient, und ist seitdem zum Rittmeister und Schwadrons-chef avancirt.
605. Max Georg August Wilhelm,
der zweite Sohn des Amtmanns a. D. Ernst von Wangenheim, istam 5. Novbr. 1842 zu Hoya geboren, besuchte von 1857 bis 1862 dasPädagogium zu Ilfeld, studirte darauf zu München und GöttingenJurisprudenz, wozu ihm als den ersten unter den Nachkommen seinerGrossmutter das v. Gremp'sche Stipendium von Tübingen aus bewilligtwurde, und ist 1867 als Auditor zu Alfeld nach bestandenem ersten Exa-men angestellt, darauf als Referendar nach Celle und Bremerlehe ver-setzt, ist er 1872 nach wohlbestandenem dritten Examen als Ober-Ge-richts-Assessor beim Obergerichte zu Hildesheim angestellt, und zeit-weilig zum Kreisgerichte zu Quedlinburg commissarisch versetzt wor-den. Er verlobte sich im Sommer 1872 mit Fräulein Alice von derDecken, Tochter des Oberstlieutenants a. D. Benedix v. d. Deckenzu Verden.
606. Hermann Ludwig Adolph,
der dritte und jüngste Sohn des Amtmanns Ernst, wurde am 20. Septbr.1845 zu Hasperde geboren, trat gleich seinem ältesten Bruder nachder Confirmation Ostern 1859 in das Kgl. Hannoversche Cadetten-C'orpsein, und wurde aus diesem in das Garde-Husaren-Regiment eingesetzt, inwelchem er mit Patent vom 25. May 1865 als Seconde-Lieutenant ange-stellt wurde. Mit seinem ältesten Bruder trat er nach Auflösung derHannoverschen Armee 1867 in die Sächsische Armee, und wurde hier imKöniglichen Leib-Grenadier-Regimente als Seconde-Lieutenant angestellt,jn welchem er noch gegenwärtig als Premier-Lieutenant und Regiments-Adjutant dient. Der Feldzug gegen Frankreich 1870/1 gab ihm mehrfachGelegenheit zur Auszeichnung und verdiente er sich dabei nicht alleindas Eiserne Kreuz, sondern auch den Königlich Sächsischen Heinrichs-Orden, welcher in Sachsen in hohen Ehren gehalten wird.