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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xxi. Ge- gchaftlichen Credit-Vereins, und 1833 als Deputirter der CalenbergsehenRitterschaft zum ersten Male in die allgemeine Stände-Versammlung ein.Er gab 1835 letztere Stellung auf, weil seine Geschäfte durch die 1834erfolgte Ernennung zum Mitgliede des Pupillen-Collegii der HannoverschenJustiz-Canzlei zu sehr vermehrt waren, trat jedoch 1838 nach wiederhol-ter Erwählung von Seiten der Calenbergsehen Ritterschaft abermals in dieallgemeine Stände-Versammlung ein. Am 19. Septbr. 1840 wurde erals Ober-Appellations-Rath beim Tribunale zu Celle angestellt, und 1843als ausserordentliches Mitglied in den Königlichen Staats-Rath berufen,dessen ordentliches Mitglied er bald darauf als Präsident des KöniglichenOber-Steuer- und des Schatz-Collegii wurde, zu welcher Stellung ihn am17. May 1843 das Königliche Vertrauen berief. Er wurde 1839 Ritter,1843 Commandern- 2. und 1856 Commandeur 1. Classe des KöniglichenGuelphen-Ordens, und war seit 1853 auch Deputirter des Hameln-Lauenauschen Quartiers im grössern Ausschusse der CalenbergsehenLandschaft.
Er hatte mit Hülfe seiner Mutter im Jahre 1823/4 die bis dahin v.Thümmel'schen Besitzungen in Sonneborn von den von Thüramel-schen Erben wiedererkauft, und war dadurch wieder nicht allein in denBesitz des Sitzes seines Urgrossvaters Christian zu Sonneborn, son-dern auch in den Besitz des Oberguts daselbst, welches von der I. Liniedes II. Viertels 1760 veräussert war, wieder eingetreten, und hiermit nundurch den Mitbesitz des Rothen-Hofs und des Oberstlieutenants-Guts zuWangenheim auch Mitglied der Gothaschen Ritterschaft geworden, undnahm an den Gothaschen landständischen Verhandlungen eben so thätigenAntheil wie an der Hannoverschen Stände-Versammlung, wie er dann aucheiner der Vertreter der Gothaischen Ritterschaft bei deren Beschwerdevor dem Bundestage 1850/53 vir.
Neben dieser seiner öffentlichen Thätigkeit, in welcher er einen mu-sterhaften Fleiss entwickelte, widmete er sich aber auch mit besondermEifer allen auf das Wohl der Wangenheim'schen Familie gerich-teten Unternehmungen, und war 1841 einer der eifrigsten Mitbegründerder W angenheim- Winterstein'schen Familienstiftung, wie er dannauch seit 1848 die Sicherstellung des Fideicommiss-Verbandes der Wan-genheim'schen Stammgüter in erster Reihe betrieb, und seine wiederac-quirirten alten Familien-Güter den Stammgütern wieder einverleibte.
Am 27. März 1827 hatte er sich zu Hasperde mit Fräulein Arne*lie Friederike Louise von Hake vermählt, der Tochter des Kgl.Hannoverschen Oberforstmeisters Anton Christoph Friedrich Wil-helm Ludwig von Hake auf Hasperde und dessen Gemahlin Char-lotte Louise geborne von Ketelhodt, geboren zu Hannovor am8. Decbr. 1806, und überlebten ihn aus dieser Ehe neben seiner Witwe