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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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II. Euch. Zweiter Abschnitt.

xvn ' Ge "drich Wilhelms Tochter, welche sich, nachdem Laucha am 20. Decbr

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1714 an Johann Friedrich v. Hopfgarten verkauft war, wahrschein-lich im Hause ihres Oheims, des Generals Jo.bst Melchior von Wan-genheim, aufhielt.

Diese Ehe war mit einer zahlreichen Nachkommenschaft gesegnetindem nach Ausweis der Sonneborn er Kirchenbücher daraus folgendeKinder geboren wurden:

1. in Sonneborn nicht eingetragen, Friedrich Jobst;

2. am 24. März 1718 ein Sohn Johann Wilhelm;

3. am 20. März 1720 ein Sohn Joseph Ludwig Heinrich;

4. am 29. May 1722 ein Sohn Carl Friedrich;

5. am 27. Octbr. 1723 ein Sohn Friedrich Constantin ;

6. am 23. May 1726 ein Sohn Walrab Adolph ;

7. am 10. October 1727 ein Sohn Friedrich Moritz;

8. am 28. Decbr. 1728 eine Tochter Christiane Ernestine;

9. am 29. Juni 1730 eine Tochter Louise Dorothea;

10. am 3. October 1731 eine Tochter Juliane Henriette Frie-drike Elisabeth ;

11. am 22. Januar 1733 eine Tochter Louise Wilhelmine Char-lotte;

12. am 15. Novbr. 1735 ein Sohn Christian, starb schon 1736;

13. ohne Angabe des Geburtstags ein Sohn Ernst August, welcherbei seinem Tode am 17. Februar 1750 als des OberstlieutenantsChristian v. W. jüngster Sohn bezeichnet wird; er starb amScharlachfieber.

Der Hauptmann Christian war inmittelst 1729 zum Major und 1735zum Oberstlieutenant befördert, und war auch mit dem Marsch-Commis-sariate für die Herzoglichen und für die das Gothaische Land berührendenfremden Truppen beauftragt. Als sein Todestag wird in den Stammtafelnder 2. May 1754 bemerkt, wonach er das 67. Lebensjahr überschrittenhaben würde. Die Sonneborner Kirchenbücher enthalten weder über sei-nen Tod noch über den seiner Gemahlin eine Notiz und ist daraus wohlzu schliessen, dass beider Ableben an einem andern Orte eingetreten ist,vielleicht zu Gotha, wo er seine Garnison hatte. Wir haben jedoch vondort keine Aufklärung darüber erhalten können.

Dass Christians väterliches Erbtheil nicht gross sein konnte, habenwir bereits früher gezeigt, und mit seiner Gemahlin hatte er auch keingrosses Vermögen erheirathet, und mochte es ihm daher recht schwerwerden, seine zahlreiche Familie zu erziehen und zu unterhalten, weshalbdenn auch sämmtliche Söhne früh Soldaten wurden, um sich ihren Unter-halt zu erwerben. Es war ihm daher gewiss eine grosse Beruhigung,dass er seine dritte Tochter, welche bei der Taufe als Juliane Henriette