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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xvi. Ge- Diesem ersten Sohne folgte am 23. Februar 1657 ein zweiter Fri»
drich Ludwig, bei welchem der Landeshauptmann Fritz Stolanusvon Scharffenstein zu Goldbach, Reinhard von Wangenheimzu Brüheim und Frl. Magdalena Marie v. Wangenheim aus Son-neborn zu Gevatter standen. Derselbe ist jung vor dem Vater verstor-ben. Dann erschien am 2. Decbr. 1658 die erste Tochter Anna Doro-thea, welche Friedrich Wilhelms v. W. Haus-Ehre, Frau Anna Re-gina, geb. Vogel, aus der Taufe hob. Am 13. Septbr. 1660 wurdeder dritte Sohn Johann Jobst geboren, dessen Pathen Junker Gott-fried Wilhelm Janus auf Eberstedt, Jungfrau Anna Margare-tha von Vogel zu Uelleben und Junker Hans Wilhelm von Mar-schall waren. Den am 14. Februar 1662 geborenen vierten Sohn GeorsMelchior hielt allein Junker Johann Levin, des Vaters Bruderüber die Taufe, wie denn auch bei der Taufe des am 21. März 1664geborenen fünften Sohns Ernst Friedemanns nur der Oheim, JunkerHenrich Jonas Vogel junior zu Boilstedt Gevatter stand.
Das Sonneborne r Kirchenbuch weist dann am 27. Januar 1669noch die Geburt eines sechsten Sohnes Wol fgang Georg nach, desseneinziger Taufzeuge Freiherr Wolff Georg v.Werthern zu Klein-Wer-thern bei Nordhausen war, welcher jung vor dem Vater gestorben seinmuss, da er in den aus den Lehnsakten gezogenen Ziegesar'schenStammtafeln nicht vorkommt. Dagegen aber erscheint in demselben einSohn Johann Friedrich, welchen die H elmunt'schen Stammtafeln,gewiss mit Recht, vor Wolf gang Georg setzen, dessen nicht in Son-ne b o r n erfolgte Geburt also zwischen 1665 u. 1667 zu setzen sein wird,
Wenn Hans Friedemann in den Ziegesar'schen Stammtafeln Fürst-lich Sächsischer Hofmeister zu Ichtershausen genannt wird, die Son-neborner Kirchenbücher aber seinen am 15. Juni 1674 zu Sonnebornerfolgten Tod anzeigen, ohne ihm ein anderes Prädicat als Junker bei-zulegen, so würde dies voraussetzen, dass der Herzog Bernhard schonbei Lebzeiten seines Vaters Ernst des Frommen seine Residenz zu Ich-tershausen genommen, bis er dieselbe 1680 mit Meinnegen ver-tauschte.
Hans FriecLjmanns Witwe überlebte ihn noch 8 Jahre und starb52 Jahre alt am 14. August 1682, und von seinen Söhnen, deren 5 beimTode des Vaters am Leben wären, setzten zwei ihren Stamm fort. Okerst von diesen eine Theilung der Güter mit ihrem Oheim Johann Le-vin vorgenommen wurde, oder dies schon vom Vater geschehen war.ist ungewiss.