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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Winterstein. IL Viertel. II. Linie.

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17(]8 zur Ausführung gebrachten Tausch-Contract trat aber Maximilian XIX -! Ge -Albrecht das nun wieder zu einem Gute vereinigte Hesswinkel andas vierte Viertel des Stammes Winterstein gegen dessen Gut zuWangenheim ab, und während das vierte Viertel dadurch seinen Grund-besitz bei Hütscherode arrondirte, war damit nun auch der Grund-besitz dieser IL Linie des IL Viertels in Wangenheim concentrirt, wodieselbe schon den s. g. Rothen-Hof besass, welchem nun dieses von Ma-ximilian Albrecht ertauschte, und nach ihm das Oberstlieutenants-Gutgenannte, Gut des IV. Viertels (vor dem Burggraben in Wangenheim)hinzu trat. Maximilian Albrecht bewohnte dieses Gut zu Wangen-heim nun bis zu seinem am 28. April 1778 plötzlich durch Apoplexieerfolgten Tode, und da er Söhne nicht hinterliess, fiel dasselbe nun anseinen Vetter Otto Friedrich zu Lauchröden, den Letzten dieser Linie.Maximilian Albrechts Töchter haben wir oben aufgeführt. VonHeinrich Werners Töchtern wissen wir nichts zu sagen, und bleibendarum in dieser Generation nur noch die Kachkommen des HessischenOberstlieutenants Johann Friedrich, sein Sohn und seine Tochter, zuerwähnen.

433. Otto Friedrich,

anseheinend nach dem Grossvater genannt, und vielleicht bei dessen Leb-zeiten schon geboren, war jedenfalls beim Tode seines Vaters noch einKnabe. Erwachsen trat er in Sachsen-Weimar-Eisenachsche Dienste, inwelchen er zum Geheimen Legations-Rathe und später zum wirklichenGeheimen-Rathe emporstieg. Daneben war er Landschaft-Director im Für-stenthume Eisenach und ritterschaftlicher Ober-Steuer-Einnehmer. Wäh-rend er aus seiner väterlichen Erbschaft das Gut Lauchröden unterder Brandenburg und das s. g.Heinrich Wem ers-Gut zu Wangen-heim(d.h. die Hälfte des rothenHofes) besass, aus der mütterlichen Erbschaftaber Mitbesitzer des vonHoff'schen Fideicommisses zu Rommershausengeworden war, fiel ihm nun im Jahre 1773 auch die Lehns-Erbschaft desOberstlieutenants Maximilian Albrecht zu, und erscheint er daherals ein sehr wohlhabender Mann. Er sollte aber sein Vermögen nicht aufeigene Kinder übertragen, indem seine Ehe mit Fräulein Johanna vonBoineburg aus dem Hause Wichmannshausen bei seinem am 28.April 1812 erfolgten Tode kinderlos war. Seine Wangenheim'sehenFamilien-Güter fielen an die Agnaten von der III. Linie des IL Viertels,Lauchröden fiel dem Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach alsapertes Lehn anheim, und das Hoff'sche Fideicommiss ging in dem Um-fange, wie seine Mutter es besessen, auf seine ihn überlebende Schwester

Julie,verehelichte v.Endeüber. Dieselbe war mit dem landgräflich Hessen-Cas-

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