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IL Buch. Zweiter Abschnitt.
XX. Ge-neration.
Tochter und einen Sohn Moritz, welcher im Beginn der 40. Jahre dieses Jahrhunderts nach einem vielbewegten und theilweise abenthet-erlichen Leben als K. K. Cämmerer zu Gotha irrsinnig verstärk,Sie selbst starb am Schlüsse des vorigen Jahrhunderts.
2. Sophie Auguste, geboren am 23. August 1749, gestorben amlSeptbr. 1750;
3. Magdalena Auguste, geboren am 3. October 1751, heirathetden nachherigen Herzogl.S.-Gothasehen Canzlar August Fr iedrici.Carl von Ziegesar;
4. Friedrike Louise Charlotte, geboren 1754, vermählt mit demHerzogl. S. Cammerherrn Christian Carl Freiherrn v. Werthenauf W i e h e;
5. Friederike Caroline Christiana Sophie, geboren am IG. Ottober 1755, vermählt mit dem Herzogl. Sächsischen Geheime-Batlund Ober-Cammerherrn von Scheliha zu Gotha, als dessen hoct-betagte Witwe sie am 24. Februar 1842 zu Gotha starb.
b) Söhne:
487. Friedrich August Wilhelm, geboren am 2. August 1750, starb15. Januar 1754;
488. Friedrich Ernst Jobst Melchior, geboren am 15. Decbr. 1756,war beim Tode des Vaters erst 3 Jahre alt, und die VermögensVerhältnisse, in welchen die 5 unmündigen Kinder zurückgebliebenwaren, erschienen so derangirt, dass die Obervormundschaftdie Vormünder zu einer schon bei Lebzeiten des Vieingeleiteten Veräusserung des Guts zu Sonneborn mit Consensder Lehnherren und der nächsten Agnaten des II. und des 1. Vier-tels, aber ohne Consens des III. und IV. Viertels autorisirte,diese daher noch im Todesjahre 1760 das gesammte Grund-Vermö-gen an den damaligen Oberstlieutenant Heinrich Adam Ludwivon Wangenheim vom Schafhofe zu Brüheim für 36000 111,verkaufte, wovon 9000 Mfl. als Lehnstamm für den Mündel Friedrich Ernst Jost Melchior und dessen Lehnsfolger constituirtwurden. Friedrich Ernst Jobst Melchior durchlief in seinerJugend eine militairische Laufbahn, trat darauf in Sachsen-Co-burg-Salfeldsche Hofdienste, wo er im Jahre 1827 am 5. April alsOber-Marschall auf seinem zu Neusess bei Coburg acquirirtenLandsitze sein Leben beschloss, nachdem er seit 1812 durch Aus-sterben der IL Linie dieses Viertels noch einmal Mitbesitzer desrothen Hofs zu Wangenheim geworden war, seinen Antheil aberseinen Vettern von der III. Linie käuflich überlassen hatte.
Er war nicht verheirathet, und mit ihm ging die I. Linie diemViertels zu Ende.