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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xvn.Ge- sc haft in vielfacher Weise. Er leitete namentlich auch den Neubau fei
neration.
Pfarrwohnung in Sonnneborn im Jahre 1709 und denjenigen der Pfarrlzu Nordhofen im Jahre 1715, und erwirkte, als das Vermögen feiHospitals S. Cyriaci vor Sonneborn dem neuen Waisenhause zu GottJlandesherrlicher Seits einverleibt wurde, .die landesherrliche Concessions-1dato Friedenstein den 11. Septbr. 1709, wonach ihm und seinen Leibes- und Lehns-Erben das Recht beigelegt wurde, stets zwei Waisec-IKinder aus den Wangenheim-Winterstein'schen Gerichts-Orten priBsentiren zu dürfen, welche auf Wangenheim'sche Präsentation oklweitere Erlegung von Receptions-Geldern aufgenommen werden solltet I(Brückners Goth. Kirchen- und Schulstaat, Theil I, Heft I, pag. 40.1Vom Jahre 1705 bis 1718 vertrat er die Stelle des abwesenden 0ber-lForst- und Jägermeisters Hartmann Ludwig von Wangenheim a'.JSenior des Winterstein'schen Stammes, und sorgte als solcher 1708fitdie Aufnahme eines neuen Lehn- und Erben-Zins-Registers über die Se-niorats-Revenuen durch den Pfarrer Gramer zu Oesterbehringei,später 1721 wurde er nach Adam Georgs Ableben selbst Senior derFamilie. In der Gothaischen Landschaft bekleidete er aber bis an seiltetTod das Amt eines ritterschaftlichen Steuer-Ober-Einnehmers, welches iifrüheren Jahren auch schon sein Vater bekleidet hatte.
Nach 29jähriger glücklicher Ehe verlor Jost Melchior auch seinezweite Gemahlin Christiana Sophie, geborene Freyin von Gersdortam 24, May 1723, und am 6. März 1725 im 72. Lebensjahre folgte erderselben nach. Er starb zu Gotha an einem Stickfluss, wurde am 10.März in Sonneborn beigesetzt, und wurde den 6. April 1725 ihm dieLeichenpredigt gehalten.
Achtzehnte Generation in der I. Linie des II. Viertels des Stammes
Winterstein.
Jost Melchiors Kinder.
a) Töchter: 1. Maria Sophie, geb. den 20. Januar 1685, verheirathei«sich 1708 mit Hans Wilhelm v. Geis mar, Chursächsischen Amts-hauptmann zu Heldrun gen, Sohn des Herzogl. S.-WeissenfelsischetOberjägermeisters Hans Dietrich von Geisrnar und dessen Ge-mahlin Elisabeth Juliana, geb. v. Wangenheim, Georgs nTüngeda Tochter (geb. 1656, gestorben 1685).2. Anna Friedrike, geboren am 2. Juli 1686, vermählte sich am 17.Novbr. 1711 mit Hans Georg von Geisrnar, dem Bruder ihresSchwagers, welcher damals Gouverneur des Gothaischen Prinzen war.und wurde die Hochzeit zu Sonneborn gefeiert. Später war HansG eorg v. Geisrnar Herzogl. Reichstag-Gesandter zu Regensbur».