Stamm Winterstein. I. Viertel. II. Linie.
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sten von Wangenheim vnd feine liebfte Adliche. Haufs-Ehre xv - , G< "
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wurde mit einem jungen Sohn erfreuet Abends bald nach 6 Uhr,weil er doch den andern Tag gegen die Nacht ziemlich schwach wor-den, ift er gegen 11 Uhr von mir getaufft, deffen Namen GeorgMelchior genannt worden. Stund in Vollmacht absentium zu ge-fatter der Adeliche Bruder Joh. Levin vnd feine ältefte TochterJungfraw Marie Ordinari gevater waren Bernhard Melchior vonWangenheim zum Winterstein, Hartmann Wilhelm Schwa-ger von Griessheim dafelbften vnd Jungfraw Marie Magdalenavon Wangenheim hiefelbften.
Dieser Sohn starb aber schon am 25. März 1655 wieder. Am 13. Febr.1656 wurde ihm abermals ein Sohn geboren, welcher Adam Melchiorgetauft wurde, und bei dem der Bruder des Vaters Melchior Adolphv. W., Friedrich Wilhelm v. W. zu Sonneborn, Georg Rudolphvon Witzleben aus Elgersburg „discipulus scholae Arnstadiensis",die Witwe Martha Maria von Witzleben und Jungfrau Marie vonWitzleben zu Elgersburg zu Gevatter standen; aber auch diesesKind verloren die Eltern schon am 29. Decbr. 1658 wieder durch dieBlattern, und am 2. Febr. 1659 folgte demselben auch schon der dritteerst am 8. October 1658 geborene Sohn Georg Ludwig, dessen Tauf-Pathen Junker Wilhelm Friderich von Wangenheim, die WitweAnna Elisabeth von Uetterodt zu Schwarzhausen, geborene v.Wangenheim, des Vaters Schwester, Jungfrau Veronica Susannavon Witzleben auf der Elgersburg, Gustav Adolph von Wan-genheim zu Sonneborn und der Studiosus Georg Rudolph vonWitzleben zu Elgersburg waren.
Diesen drei in zarter Kindheit verstorbenen Söhnen folgte am2. April 1662 noch eine Tochter Anna Dorothea, deren TaufpathenJungfrau Magdalena von Wangenheim zu Brüheim (wahrscheinlichMelchior Adolphs Tochter), Jungfrau Lise Sophie von Wangen-heim zu Sonneborn und Junker Gottfried Wilhelm Janus zu Eber-stedt waren, und welche, nach dem Tode der Eltern, am 20. Januar1681 sich mit Georg Hermann von Diemar auf Ebertshausenverheirathete, wobei ihr Vetter Hans Reinhardt von Wangenheim(in. Viertel) die Hochzeit ausrichtete.
Georg Ernst verlor seine erste Gemahlin am 13. Februar 1670durch den Tod, und die älteren Stammtafeln geben ihm als zweite Ge-mahlin eine Dorothea Sabina von Erffa; dies scheint jedoch einIrrthum zu sein, indem das Sonneborner Kirchenbuch ihm vielmehreine von Griessheim, wahrscheinlich eine Schwester seiner ersten Ge-mahlin, zur Gemahlin gibt, welche er in seinem 62. Lebensjahre heim-führte. Das Kirchenbuch erzählt ganz ergötzlich: