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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
xvn.Ge- YOn Wangenheim zum Alienstein ehelichen Tochter", ein Beleg du
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für, wie die Kamen Wenkheim und Wangenheim selbst von solchenPersonen verwechselt wurden, denen man, wie hier dem SuperintendentenChristian Timotheus Götter, doch nähere Sach- und Persona].Kenntniss zutrauen sollte. Die junge Frau war 1668 geboren und ihreMutter Maria Magdalena von Wangenheim aus Winterstein,die Tochter des Bernhard Christoph und der Veronica von Wai-genheim, geborenen von Wangenheim, welche sich am 5. Februar1657 mit Hans Ernst Hund von Wenkheim verheirathet, dem-,selben in 23jähriger Ehe 10 Kinder geschenkt hatte, und 1680 bereisgestorben war, worauf die Leitung der Erziehung der L3jährigen Tochter,nach den Angaben von Dr. Bückert in den „Denkwürdigkeiten ansFrankens und Thüringens Geschichte" 1. Heft, pag. 422, dem Fräuleinvon Trachsdorf vom Vater übertragen wurde. Wenn Dr. Bückertin diesem interessanten Aufsatze aber ferner anführt, dass Hans Ems;seit 1680 Witwer geblieben und als solcher zu Ostern 1699 verstorbensei, so scheint dem zu widersprechen, dass in einem uns vorliegendenDecrete der Fürstlich Sächsischen Begierung zu Meinungen vom 31,December 1710 „in den zwischen Veronica Elisabeth von Wai„genheim, geborenen Hundin von Wengheim und ihrer Stiel„mutter Maria Elisabetha Hundin von Wengheim geborener„von Witz leben sich enthalten den Irrungen" ein Vergleichs-Terminauf den 29. Januar 1711 anberaumt wurde, und diese Sache auch natidem Tode der Stiefmutter 1714 gegen deren Testaments-Erben noch ihrenFortgang nahm. Dr. Bückert scheint diese Maria Elisabeth, gehtrene v. Witzleben, für die Witwe des vor Komorn gebliebenen Bernhard Friedrich Hundt, Bruders der Veronica Elisabeth zu nehmen,Uebrigens müssen aber die Vermögens-Verhältnisse des Hans ErnsiHund von Wenkheim nicht sehr glänzend und noch weniger geordnetgewesen sein, denn bei seinem Ableben um Ostern 1699 waren dieTochter Veronica Elisabeth bei ihrer Verheirathung vor 11versprochenen Ehegelder noch nicht bezahlt, und auch seine beiden ihr.überlebenden Söhne Adam Ernst und Wolff Werner machten bis zunTode des Letzteren im Februar 1706 noch keine Anstalt dazu, so dasVeronica Elisabeth unterm 8. April 1706 eine Arrest-Anlegungden Allodial- und Mobiliar-Kachlass ihres Bruders erlangte, und mit ihremeinzig überlebenden Bruder Adam Ernst in processualische Weiterungengerieth, welche 1714 noch nicht beendigt waren.
Anscheinend hatte der alternde Vater Friedrich Jobst vonWgenheim, nachdem er 1685 zum zweiten Male Witwer geworden war.dem einzigen ihm übrig gebliebenen Sohne Georg die Wirthschaftsfi-rung auf dem Schieferschlosse zu Wangenheim übergeben, und dessen