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II. Buch. Zweiter Abschnitt.
vjx c»e- welcher er doch erst nach abgehaltenem Trauerjahre der Witwe, also frii-
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bestens im Laufe des Jahres 1592 sich vermählen konnte. Auch sprichtder Ausdruck in der der Stieftochter 1606 gehaltenen Leichenrede, welchedie Margaretha, geborene Böckin, Hans Hartmanns von ErffaHausfrau und nicht Witwe nennt, dafür, dass Hans Hartmann auch1606 beim Tode der Stieftochter noch gelebt hat. Diese Annahme findetauch ihre Bestätigung in den Bie der mann'sehen Stammtafeln derer vonErffa, wonach Hans Hartmann der 1551 geborene und 1610 gestor-bene Sohn Georgs von Erffa (geb. 1529, gestorben 1596), des JüngernHalbbruders der mit Georg von Wangenheim verheiratheten Catha-rina von Erffa war, und Hans Heinrich von Erffa sein 1556 ge-borener jüngerer Bruder war. Diese junge Gemahlin Georg Melchiorsvon Wangenheim gebar nun am 2. October 1606 ihrem Gemahl einenSohn, welcher am 4. desselben Monats auf den Namen Georg ge-tauft wurde und Hans Heinrich von Erffa zu Gevatter hatte. DieMutter überstand aber das schwere Wochenbett nicht, und starb schonzwei Tage darauf am 6. October, erst 17 Jahre, 8 Monat, 1 Tag und 13Stunden alt. Sie wurde am 8. October 1606 in der Kirche zu Tüngedabegraben und ihr kleiner Sohn der väterlichen Grossmutter zur Wartungübergeben, welche 12 Tage darauf, wie wir gesehen haben, den eigenenGatten betrauern musste.
Georg Melchior war also, noch nicht 26 Jahre alt, schon Witwerund es ist wohl sehr erklärlich, dass die Mutter in den Sohn drang, sichbald wieder zu vermählen, auch scheint es, als ob Ernst Christophvon Herda sein mütterlicher Oheim und Rabe Arndt von Uffeln,welcher eben erst im Frühjahre 1608 Georg Melchiors Schwester Mar-garethe ehelich heimgeführt hatte, die Freiwerber für ihn gewesen sind,und die Verlobung mit Anna Catharina von Buttlar, der TochterHeimroths von Buttlar zu Ermschwerdt und der Catharina vonOeynhausen, weichein 1. Ehe mit Johannes von Batzenberg (geb.1529, gestorben 1580) vermählt gewesen war, zu Stande brachten, wel-cher dann die uns vorliegende ausführliche Eheberedung vom 1. Septbr.1608 folgte (Nro. 440 der IL Sammlung). Durch die Güte des Baronvon Buttlar-Elberberg haben wir über die hier in Betracht kommen-den Persönlichkeiten aus den archivalischen Sammlungen zu Elberberginteressante Aufschlüsse bekommen.
Babe Arendt von Uffeln war 1579 auf dem Hause Springe,wo sein Vater Baban Ernst von Uffeln damals als Hessischer Ritt-meister und Brost des Amts sich aufhielt, geboren und war seine Mutterentweder, wenn der vom Hrn. von Mülverstedt eingesehene Stammbaumrichtig wäre, eine Tochter Georgs und Schwester Hartmanns vonWangenheim, wo dann Babe Arendt von Uffeln mit seiner Frau