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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Wangenheim. II. Linie. I. Branche.

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Vetters ihres Vaters Burckhardt Hartmann zu Briiheim wurde, nerltion".Reinhard Wilhelms Witwe erscheint als Fr. Ameley zu Briiheimmehrfach im Sonneborner Kirchenbuche, so 1641 bei Joh. LevinsTochter Anna Rosine, und 1651 wird auch ihre Tochter Elisabeth alsPathin von Joh. Levins Tochter Brigitta Elisabeth genannt.

99. Georg Christoph,

der jüngste Sohn Reinhards, ist derjenige, dessen Nachkommen denStamm bis in die Gegenwart fortgesetzt haben. Er schrieb 1611 in dasoft erwähnte Hanstein'sche Stammbuch:

All mein thun ftehet in Gottes hendenGorge Chriftoffelvon Wangenheim.

Bei der Theilung mit seinen Brüdern war ihm der väterliche Stein-hof zu Brüheim zu Theil geworden, und er fand an Sophia Magda-lena von Wangenheim, der am 6. October 1590 geborenen TochterHans Friedrichs von Wangenheim zu Sonneborn, eine Lebensge-fährtin, mit welcher er, als er am 8. Eebruar 1638 starb, vier ihn über-lebende Söhne erzeugt hatte. Von den etwaigen Töchtern aus dieser Eheist uns nur Susanna Catharina, die vor 1657 verstorbene erste Ge-mahlin Friedrich Jobsts von Wangenheim, und Anna Agnese,mit Heinrich Wilhelm Janus vermählt, bekannt geworden, da lei-der die älteren Brüheimer Kirchenbücher beim Brande des dortigenPfarrhauses im Jahre 1757 sämmtlich verloren gegangen sind. Die Brü-heimer Seelen-Register pro 1657 und 1658 führen aber noch eine Chri-stiane von Wangenheim als seine Tochter (oder vielmehr als dieSchwester seiner damals noch lebenden 3 Söhne) auf, und diejenigen von1662 nennen eine 33 Jahre alte Jungfrau Anna Elisabeth als GeorgReinhards Schwester, welche vielleicht identisch mit der an HeinrichWilhelm Janus zu Eberstedt vermählten Anna Agnes ist, und fer-ner 1665 eine Martha Sibilla auch als GeorgReinhards Schwester.

Wenn Georg Christoph am 1. Septbr. 1608 bei Errichtung derEheberedung Georg Melchiors noch minderjährig war, so kann ertaum das 50. Lebensjahr erreicht, muss aber ziemlich jung geheirathetlaben, da sein Sohn Georg Reinhard anscheinend bei seinem Tode be-reits majorenn war, wenigstens 1641 seinem Vetter Georg Wilhelmselbstständig Vollmacht zur Familien-Conferenz ertheilt hatte.