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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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Stamm Wangenheim. I. Linie. II. Branche.

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Achtzehnte Generation der I. Branche der I. Linie des Stammes

Wangenheim.

362. Johann Ludwig. Caroline Wilhelmine verehelichte von Friesen.

362. Johann Ludwigwar also beim Tode des Vaters jedenfalls noch im zartesten Knaben-Al-ter, und über den väterlichen Nachlass brach Concurs aus, in dessenFolge die Lehngüter desselben erst sequestrirt und dann auf Andringender Lehns-Glaubiger subhastirt wurden, ehe Johann Ludwig seine Mün-digkeit erreichte. Der damalige Chur-Pfälzische Cammerherr, nachherigeSachsen-Gothasche Geheime-Rath, CarlAemilius von Uechtriz erstand1738 dasVorder- und Hintergut zu Wangenheim sub hasta für die Summevon 37000 Meissenschen Gülden und Johann Ludwig, dessen Vormundnach dem Lehnbriefe von 1727 Gottlob von Dieskau war, kam inChursächsisch Kgl. Polnische Kriegs-Dienste, worin er 1753 als Rittmei-ster in der Leib-Carabinier Garde genannt wird, seitdem aber nicht mehrvorkommt.

Mit ihm erlosch die von Georg Wilhelm, Balthasars Sohnstammende I. Branche dieser Linie, die Tochter der an Herrn v. Priesenjerheiratheten Schwester Johann Ludwigs, war Charlotte MarianeAuguste von Friesen vermählte Gräfin Solms.

XVIII.Oa-

neration.

Fünfzehnte Generation der IL Branche der I. Linie.Die II. Branche der I. Linie des Stammes Wangenheim

begründete Balthasars vierter Sohn

123. Heinrich der Aeltere,mit dessen Fnkel Heinrich Wilhelm auch diese Branche wieder erlosch.Von Heinrich dem Aeltern, welcher aus der väterlichen Erbschaftdas Obergut zu Tungeda übernommen hatte, ist uns etwas Weiteres,als die Einzeichnung und resp. Erwähnung seines Samens mit der Jahres-zahl 1620 im Caspar v. Hanstein'schen Stammbuche zu Oberellenund in den seit dem Tode seines Vaters dem Stamme Wangenheim er-theilten verschiedenen Sächsischen und Fuldaschen Lehnbriefen nicht be-kannt. Er wurde nach dem Tode seines Bruders Georg Wilhelm am30. April 1651 anscheinend Senior des Stammes AVangenheim und lebtebis zum Jahre 1673, welches in den Stammtafeln als sein Todesjahr ver-zeichnet wird. Wer seine Gemahlin war, haben wir nicht ermitteln kön-nen, nach Gleichensteins Stammtafeln soll sie eine geborne v. Witz-leben gewesen sein. Es überlebte ihn aber ein Sohn:

XV. Ge-neration.