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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

vi. Ge- r i c h v. Tauheim in Arnstadt, die von Wangenheim und mit ihnen

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Bertold von Utenrode und seine Vettern, Otto von Vanre mitHeinrich Gute in Erfurt. Graf Heinrich von Orlamünde zogaber andere erfahrene und gelehrte Leute, die das Landrecht wohl kann-ten, zu Rathe, nämlich Herrn Dietrich von Wechmar, Herrn Hein-rich von Schauenforst, Herrn Heinrich von Meldingen, HerrnUlrich von Kobstedt, Herrn Heinrich von Arnstedt, Hartmannvon Holbach, Heinrich von Crumsdorf, Walter von Echenbergund Marok von Hetstedt, und erkannte, wenn die von Wangen-heim und von Vanre den Beweis führten, dass sie den Grafen Hein-rich zur Ausmachung ihrer Ansprüche vor die Fürsten des Landes (dieRichter und Bewahrer des Landfriedens) gefordert, dieser aber zu er-scheinen verweigert hätte, so hätten die von Wangenheim und Ottovon Vanre dem Grafen Heinrich nicht Unrecht gethan; könnten siediesen Beweis aber nicht erbringen, so sollten sie an Graf Heinrichallen Schaden ersetzen, und ihn auch gegen Herrn Friedrich vonSalcza zu seinem Rechte verhelfen (Nro. 2(1 der II. Sammlung, Reg. 69der I. Sammlung). Es erhellt nicht, inwieweit die Herren von Wan-genheim und Otto von Vanre den ihnen aufgelegten Beweis geführthaben, aber mit Herrn Friedrich von Salcza blieben sie in festerFreundschaft, welche daraus erhellt, dass Otto von Vanre und Frie-drich von Wangenheim (Ludwig V. wird dabei nicht genannt) mitdem von Salcza, welcher noch im Laufe dieses Jahrs 1313 den Bischofvon Halberstadt Albert I. , aus dem Ascanischen Hause, gefangengenommen und auf seiner Veste Salcza in Haft gehalten hatte, unterm16. Januar 1314 von dem geistlichen Gerichte zu Mainz exeommunicirtund in den Bann gethan wurden (Beg. 71 der I. und Nro. 28 der II.Sammlung).

1315 finden wir Ludwig V. wieder mit seinen Vettern Albertund Friedrich zusammen auf ihrer Veste Wangenheim, wo sie denVerkauf einer Hufe Landes zu Eberstedt von Seiten des gestrengenMannes Hezbold von Sonneborn an das Kloster St. Johannisthaibei Eisen ach im Beisein ihrer Beamten und Burgmänner bestätigen(Nro. 29 der II. Sammlung). Am 7. Juni 1317 verspricht derselbe demRathe zu Mü hl hausen dessen Briefe über einen mit der Wittwe vonMeldingen und deren Söhnen geschlossnen Vergleich wieder zurück-zugeben , wenn die Gegen-Parthei den Vergleich nicht erfüllen sollte(Kro. 30 der IL Sammlung). Und endlich begegnet er uns zuletzt imJahre 1318 am Sontage vor Margarethen-Tag (13. Juli) wiederum mitseinen Vettern eine lehnsherrliche Bestätigung ertheilend, als ihre Burg-männer Ritter Berthous von Utenrode und dessen Vettern die Brü-der Albert nud Reinhard von Utenrode dem Kreutz-Kloster zu (io-