L ehns-Verhältnisse.
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wentten freien gütere zu reehten Manlehn in crafft diefes brieffes mitallen nutzen, wirden, freiheiten, gewohnheitenn, vndt aller lehnsge-reehtigkeit wie ihre Vorfahren vnndt fie diefelben befeffen, gebrauchtvnd herbracht, förder zu befitzen, zu geniefsen vndt zu gebrauchenhaben follenn Wie fie fich dann derfelben Inhalts ihrer erbverthei-lunge verglichenn vndt vertheilet haben. Dargegen haben mir demevon Wangenheimb obgemeltte Vögele, gebrüdere vndt gevetternnMit handtgebenden trawen gelobt vnndt zugefagt Meine, meiner er-ben vndt Nachkommen getrcwe lehnmann zu fein, die güther zu ver-dienen , den lehnen fo oft die zu falle kommen rechtliche volge zuthun Alle geferde vnndt argelift aufsgelchlofsen Des zu mehrer be-kentnufs habe ich Balthasar von Wangenheimb diefer Zeitt derEltefte des Stambs Winter ftein vor mich, meine vettern vnnd vn-fer aller erben mein angebohren Einckpitzfchafft wifsentlich an die-fen lehnbrieft gehangen Gefchehen vnndt geben Im Jahr nach Chriftigeburtt Ein Taufent fünffhundert neuntzigk vnndt fieben Am 5. Mo-nathstage Augufti.
2. Winter stein'sche Lehnbrief für die von S charff enstein.Ich Balthasar von Wangenheimb zue Grofsenberingenn die-fer Zeitt der Eltefte des Stambs Winterftein thue kundt vndt zuewiefsen mitt die fem offenen Brieffe gegen Männigklichen Das vor mirerfchienen der Edele vnndt Ernvhefte Hannfs Heinrich Vogellzue Hieben, Hänfen Vogels dafelbften feiigen Sohn, berichtendtWie er umb vnvermeidlicher notturfft Willenn feine güthere zu Hoch-heimb fo \ron meinen Eltern, vettern, vorfahren vndt mir feine va-ter vndt grofsvater vndt er nuhmehr benebent den andern Vögelnfeinem brudern vndt vettern zu Hochheimb vnndt Balftedt zu ge-fambten manlehn gehabt, Nemblichen Vier huffen landes als die helfftean acht hufen, fo weilandt Heinrich Vogel der Eitere fein grofs-vater feiiger ftückweifc an lieh bracht Vnndt dann funff acker wiefenan den fieben ackern nach Wefthaufen warts gelegenn welche be-nambte länderey vnndt wiefenn vorgenanten feinem vatern feligenn,vermöge ihrer der Vogel allerfeits gehaltenen erbvertheilunge befon-ders alleine zugel'allenn, vnndt derfelbe fein vater vndt Bruder feii-ger wie auch er alfo in ihrem Eigenthümblichen gebrauch gehabt Nu-mehr dem auch Edelen vnndt Ernvheften Balthafarn Philippenvon Scharffenstein zu Bolftedt vm feine des Orths habendeMannlehngüther mitt fürl'tlicher Durchlauchtigkeit zu Sachfen etc.Sowohl auch feiner vettern der Vögeln als mitbelehnten Confens (In-mafsen er denfelben nebent angehängter Benunciation vnndt vorzeich-nunge der gefambteu Lehnfchafft an dielen iczo fpeeificirten permu-