2123. Es wird der reiche Adel allerseits die Bürgerdrücken,24. Er wird die Geistlichkeit berauben, nichts mehrheilig achten:.25. Sie werden also thun, wie einst zu Christi Zeitgeschehen.26. Verkauft gleich einer Sache werden viele Men-.schen werden.27. Auf daß nicht fehle Dir, o! meine Mark, derDich regiere,28. Erhebst von niederm Range Dich, berühmt nundurch zwei Burgen.29. Entzündest einen Brand, und beut'st in deinemNamen Frieden,30. Und da die Wölfe Du erwürgst, den Schaafenscheerst die Wolle.31. Ich sag' in Wahrheit Dir: Dein Stamm, be-stimmt, noch lang zu blühen,32. Wird auf den väterlichen Fluren g'ringe Herr-ſchaft üben,33. Bis die vernichtet worden Alle, welche, sonstgeehret,34. Zerstört die Städte haben, und die Herrschernicht regieren ließen.35. Der seinem Vater folgt, um seine Vorrechtbringt den Bruder.36. Und nicht vermag, gerecht den ungerechten Aktzu machen.
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Die wunderbare Prophezeiung des Bruders Hermann von Lehnin : mit vollst. Erklärungen nach dem französ. Werke
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