Druckschrift 
Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
Seite
345
Einzelbild herunterladen
 

63. Duc in altum et laxate reeia vestra in capturam. 345

und arm sin selbes.) Si sprachen: 'nein'. 'So werffent us zu der rechtenhaut'. [159'] 'Herre, in dime Worte so wirf ich us das netz.' In sime worte dovohet der mensche das verre ist ob dem das in den nidersten kreften istgewesen. Wan in disem wirt der mensche überformet und über menschlichwise gefüret und mit göttelichen formen überformet, als S. Paulus sprach: 'wir 5Süllen überformet werden in das selbe bilde von klarheit in klarheit'. E denneder mensche her zu kome, so ist vor unser herre in im geborn und gestorbenund nf erstanden; und der mensche sprichet alle zit als die sprachent do er sifragete ob si üt hettent; si sprachent: 'nein'. Dise staut in dem worestenlutersten armüte und vernichtikeit ir selbes ze mole. Dise enwellent noch si 10enhabent noch enbegerent noch enmeinent nüt denne Got und mit des rren,und geschieht das dike das si koment in die arbeit der nacht, das ist ingelossenheit, in armüte und stark kreftig dunsternisse und untrost, also das sihabent enkeinen enthalt noch lüchten noch burnen in bevintlicher wise nochin smackender wise, und stont die menschen in dem dunsternisse in rechter 15worer gelossenheit, also ob Got das armüte von in wolte eweklich gehebethan und das darben und das verdorren, das si dar in willeklich sint bereit[159'] ze gonde in Götz willen eweklich und niemer gedenkent üt do mit zegewinnende. Ach kinder, das wer ein wor arm mensche, und wer alle die weitsin! Wie wening wene ich das man diser menschen in aller der weite vinde 20die enkein seilen noch enthalt enhabent noch hoffen noch meinen uf nüt dennedas der aller liebste wille Götz in in gewerde, und nüt denne als unser herresprach: 'als ir alles das getünt das ir vermügent, so süllent ir sprechen dasir unnütze knechte sint gewesen'. Ein unnützer knecht der tut unnütze werk.Nein, entrihven, ein ieklicher enwil nüt ein unnützer knecht sin; er wil ie 25wissen das er üt geton habe, und dar uf buwet er verborgenlichen und Avil daswissen. Nein, liebes killt, enbuwe nüt denne uf diu luter nicht und tu domitte einen val in das abgründe des gütlichen willen, was er von dir machenwil. Tu als S.Peter tet, der sprach: 'herre, gang us von mir, wan ich binein sünder'. Also val uf dine kleinheit und uf din nicht mügen und nüt 30wissen, und do mitte losse dich in den hohen adel des göttelichen willen undenlosse nüt anders zu slahen, denne halt dich eilende und arm in sinen willen.

3. nidern S. 5/'. als bilde /'. 88, steht 80 S. 10. vernütent sich zümole S.

itrspr. irs; s rad. E. nach mole (v. j. IL.?) geslr.: nicht 23. 10 ff. hant nüt und wellentoch nüt noch heg. nüt, sn minnent n. denne g. u. sückent d. i. n. u. kumment doch dicke indie S. 12. das ist /'. S. 13. und st.und] und in 8. 13 f. alsokab.] und haut S.

14. vor habent und vor enthalt jeweilen rad.: in E. uf enthalt SS. burnen E, berüren S.

15. die menschen /'. S. dem E, eime S. 17/'. und dorren in das sich gewillikliehe kerentzii g. S. 19. vi! auf Bas. E. 2022. Wiedenne] Zusammenziehung auf 1<; 2 Zeilen S.22. vor mit rad.: si E. 23. Luc. 17,10. 24. knecht mit Vcriv. a. li. v. j. LI. naehyetr. E.25. Nein knechtJ aber es ist wenig ieman der ein unnütze k. welle S. 2G. nach verborgen-lichen gestr.: vf sin tun E. 2G f. verborgenl. wissen f. S. 30. nüt f. S. 31. wissen]süllen 88. 32. sinem &